Forex Tipps für Anfänger: So gelingt der Einstieg

Bevor man sein Erspartes in den Devisenhandel investiert, sollte man sich bewusst sein, dass man hier auch richtig viel Geld verlieren kann. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass man im Vorfeld Informationen einholt. Wer nämlich gleich zu Beginn hohe Verluste verbuchen muss, wird relativ schnell die Lust am Handel mit den Devisen verlieren.

Demokonto nutzen

Anfänger sollten nicht sofort ihr Erspartes investieren, sondern zuerst mit dem Demokonto des Brokers arbeiten. Da nicht jeder Broker ein Demokonto zur Verfügung stellt, sollte darauf im Zuge des Vergleichs Rücksicht genommen werden, ob es überhaupt eine derartige Möglichkeit gibt.

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Das Demokonto ist übrigens nicht nur eine Hilfe für Anfänger – auch Profis befassen sich immer wieder mit dieser Alternative, um so neue Strategien auf die Probe stellen zu können.

Das Demokonto ist durchaus eine Hilfe, wenn man in Erfahrung bringen will, ob die Handelsplattform einerseits die eigenen Vorstellungen erfüllt, andererseits aber auch dann, wenn man für sich die Frage beantworten möchte, ob man schon bereit ist, um sein Erspartes in den Handel zu stecken.

Man sollte aber nicht glauben, dass man innerhalb von ein paar Tagen zum Profi wird. Hat man sich mit den Funktionen der Handelsplattform vertraut gemacht und ist der Meinung, mit seiner Strategie durchaus Gewinne verbuchen zu können, so sollte trotzdem nur ein geringer Betrag in den Devisenhandel fließen. Anfängern kann eine Summe von 50 Euro bis 500 Euro empfohlen werden.

Aufgrund der Tatsache, dass man auch einen Totalverlust erleiden kann, sollte nur jener Betrag investiert werden, den man auch im Notfall verlieren kann und somit als Lehrgeld verstehen darf.

Je höher der Hebel, umso höher das Risiko

Doch wie hoch ist das Risiko, dass man einen Totalverlust verbuchen muss? Für das Risiko ist die Höhe des Hebels wie auch die Höhe der Margin abhängig.

Wird beim Kauf der Währung ein Margin von 0,125 Prozent gefordert, so entspricht das einem Hebel von 800 zu 1. Verliert die gekaufte Währung 0,125 Prozent gegenüber der anderen Devise, so tritt der Totalverlust ein. Würde die Sicherheitsleistung aber bei 5 Prozent liegen, so entspricht das einem Hebel von 20 zu 1. Der Polster liegt in hier bei 5 Prozent.

Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn zu Beginn vorsichtig agiert wird – das heißt, der Hebel sollte zwischen 10 zu 1 und 20 zu 1 liegen.

Die Analyse

Besonders empfehlenswert ist auch die Verwendung eines sogenannten Stop Loss. In diesem Fall kann der Trader mögliche Verluste begrenzen und auch schon erzielte Gewinne absichern. Wird die vom Trader bestimmte Grenze erreicht, so kommt es zur automatischen Schließung der Position. Ein für Anfänger ausgesprochen wichtiges Instrument.

Wer sich für den Währungshandel interessiert, der muss sich auch mit den diversen Analysen befassen. Ob kurz- oder auch langfristiges Trading – Charts sind immer eine Hilfe. Aus diesem Grund sollte man auch immer einen Blick auf die Tages-, Wochen- sowie auch auf die Monatscharts werfen.

Befasst man sich mit der technischen Analyse, so ist es ratsam, sich mit den Trendlinien, den Widerstands- und auch den Unterstützungslinien zu befassen.

Neben der technischen Analyse gibt es auch die Fundamentalanalyse. In diesem Fall geht es darum, wie sich die Nachrichten oder auch die Finanzpolitik eines Landes auf den Markt auswirken können.

Man kann auch mit einem sogenannten Signalanbieter arbeiten. In diesem Fall erhält der Trader ein Kauf- oder auch Verkaufssignal; je nach Anbieter gibt es auch noch Informationen zum Einstiegskurs oder auch zu der Stop Loss- oder Take Profit-Grenze.

Anfänger sollten zu Beginn vorsichtig sein

Wer sich für den Devisenhandel interessiert, der sollte natürlich wissen, dass man nicht innerhalb von 24 Stunden zum Profi und nicht binnen 48 Stunden reich werden kann. Auch wenn es im Internet immer wieder „gewinnbringende Strategien“ gibt, mit denen man gar nicht erst verlieren kann, darf nie vergessen werden, dass das Investment in den Forex Markt nicht ungefährlich ist.

Kursschwankungen können immer wieder für Verluste sorgen, sodass Anfänger nur kleine Summen, die sie auch verlieren dürfen, investieren sollten.

 

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