Günstige Autoversicherung in Österreich – Worauf achten?

Autofahren wird auf Grund der hohen Spritpreise immer teurer. Aus diesem Grund versuchen die Lenkerberechtigten wenigstens bei der Autoversicherung zu sparen und eine günstige Versicherung für ihr Fahrzeug zu finden.

Doch oftmals ist dies gar nicht so einfach, da man im Vorfeld verschiedene Kriterien beachten muss. Wer voreilig eine Autoversicherung abschließt muss damit rechnen, dass er eventuell zu viel bezahlt.

Welche Kriterien sind für eine günstige Autoversicherung ausschlaggebend?

Wichtig: Kosten genau vergleichen!

Vorweg kommt es natürlich auf das Kraftfahrzeug an, welches versichert wird. Ein Fahrzeug mit einer starken PS-Leistung ist durch die motorbezogene Versicherungssteuer viel teurer als ein Kraftfahrzeug, welches unter 100 PS hat.

Auch stellt sich die Frage, in welcher Versicherungsstufe der Zulassungsbesitzer ist. Durchschnittlich beginnt man bei der 9er Stufe, wobei nach einem Jahr (sofern man unfallfrei ist) diese um einen Punkt sinkt. Spätestens wenn man in der 0er Stufe angelangt ist, bezahlt man auch die niedrigste Prämie.

Pro Unfall, welcher selbst verschuldet wird, steigt man jedoch um drei Stufen. Auch ist das Alter für die Versicherung entscheidend, denn viele Versicherungsunternehmen berechnen sogenannte Risikobeiträge für Fahrzeuglenker unter 23 Jahren.

Vor allem Führerscheinneulinge mit 18 Jahren haben oft teilweise hohe Risikobeiträge zu leisten, da diese statisch gesehen die meisten Unfälle verursachen.

Was ist für die Versicherung ausschlaggebend

Fahrzeug-günstig versichern

Wichtig: Auch das gewählte Fahrzeug-Modell entscheidet über Versicherungskosten

Für die Versicherung ist somit die Art des Fahrzeuges wichtig (PS, Alter sowie Treibstoff) wie auch etwaige Extras, welche das Auto beinhaltet und eventuell extra versichert werden müssen (der Wert der Sonderausstattung wird oftmals vom Versicherungsunternehmen selbst berechnet).

Wichtig: Die Kilometerleistung des Autos

Auch ist die Kilometerleistung des Fahrzeuges entscheidend, da jemand, welcher 40.000 Kilometer im Jahr fährt weitaus gefährdeter ist einen Unfall zu erleiden als jemand, welche gerade einmal 10.000 Kilometer fährt.

Zudem muss sich der Autofahrer entscheiden, ob er nur eine reine Haftpflichtversicherung benötigt (der Deckungsumfang der Haftpflichtversicherung kann selbst gewählt werden und beginnt bei 5 Millionen Euro bis 15 Euro Millionen Euro) oder auch eine Kaskoversicherung abschließt.

Entscheidend ist auch, ob der Lenkerberechtigte eine Insassenversicherung abschließen möchte bzw. sich für den Selbstbehalt entscheidet. In der Regel sind Versicherungen mit einem Selbstbehalt etwas günstiger als Versicherungen, welche keinen Selbstbehalt beinhalten.

Die Prämien im Vergleich – Einsparungen sind immer möglich

Für ein herkömmliches Fahrzeug mit etwa 120 PS ist es möglich in Österreich um jährlich 960 Euro Haftpflicht versichern zu lassen. Der Deckungsumfang beträgt 7 Millionen Euro und die Versicherungsstufe beträgt 9. Günstiger wird es bei weniger PS, weil bei etwa 90 PS beträgt die jährliche Versicherungssumme nur mehr 780 Euro. Bei 60 PS beträgt die Versicherungssumme nur mehr 560 Euro.

Wichtig: Achten Sie auf die Prämienstufen

Doch im Vergleich der verschiedenen Angebote für die Autoversicherung (als Beispiel dient der 120 PS Bolide) ist es auch möglich, dass eine jährliche Prämie von 1.500 möglich ist.

Immer wieder möchten Versicherungen auch mit der Tatsache punkten, dass bei einem Versicherungswechsel Prämienstufen „geschenkt“ werden (anstelle der Versicherungsstufe 9 würde man in die Prämienstufe 6 wechseln) oder die ersten drei Monatsprämien gestundet werden. Diese „Geschenke“ bedeuten aber nicht, dass die Versicherung in der Regel günstig ist.

Tipp: Achten Sie auf die Prämienstufe ihrer Versicherung

Tipp: Achten Sie auf die Prämienstufe ihrer Versicherung

Vorteile und Nachteile einer günstigen Autoversicherung

Wer sich mit einer günstigen Autoversicherung zufrieden gibt muss aber damit rechnen, dass eventuell der Service des Versicherungsunternehmens mangelhaft ist. So dauern eventuelle Bearbeitungszeiten länger oder das Unternehmen versucht immer wieder für aufgekommene Schäden nicht zu haften.

Auch wenn dies in der Regel nicht geschehen sollte, gibt es immer wieder Versicherungsunternehmen, welche nicht gerne ihren Teil der Abmachung erfüllen.

Wichtig: Abarbeitung im Schadensfall

Hingegen bei einer sehr teuren Versicherung kann man sich sicher sein, dass die Bearbeitung und Erfüllung der Versicherungsleistung ohne größere Probleme vonstattengeht.

Ebenfalls versuchen viele günstige Versicherungsunternehmen den Deckungsumfang niedriger zu halten, was bedeutet, dass im Zuge eines Unfalls eventuelle Schäden den Deckungsumfang übersteigen und der Haftpflichtversicherte für die restlichen Kosten privat herhalten muss.

Ebenfalls versuchen viele Versicherungen mit hohen Selbstbehalten die monatlichen Prämien zu senken, wobei diese im Schadensfall ein finanzielles Problem darstellen können. Selbstbehalte von bis zu 500 Euro pro Schadensmeldung sind oftmals keine Seltenheit.

Bei einer Autoversicherung kann man sich auch für eine Selbstbeteiligung entscheiden. Hier gibt es zwischen den Versicherungen große Unterschiede und nicht immer gleicht eine Selbstbeteiligung der anderen. Das Prinzip ist jedoch einfach erklärt und jeder sollte sich bei einem Wechsel auch genau überlegen, ob er sich hier auch für eine Selbstbeteiligung entscheidet. Sie kann bei den drei wichtigsten Versicherungsarten auch mit gebucht werden. Dabei spielt sich hier eine mehr oder weniger große Rolle. Man kann sie demnach schon bei einer Haftpflichtversicherung mit der jeweiligen Gesellschaft vereinbaren, oder aber auch bei der Vollkasko und bei der Teilkaskoversicherung. Sie wird immer auf einer freiwilligen Basis abgeschlossen. Wenn man eine normale Police bekommen will, dann muss hier keine Selbstbeteiligung dabei sein. Meist muss man sich auch vorher selbst informieren oder die Versicherungsgesellschaft darauf ansprechen, wenn man eine Beteiligung haben will. In diesem Fall kann man günstiger oder auch ungünstiger kommen.

Der Sinn und Zweck der Selbstbeteiligung ist einfach erklärt. Mit dieser Vereinbarung kann man seinen Versicherungsbeitrag zusätzlich senken. Somit wird er möglichst gering gehalten. Dabei muss man jedoch bei jedem Schadensfall auch auf die Selbstbeteiligung achten, denn sie wird hier immer mit berechnet. Eine Selbstbeteiligung kann in einer unterschiedlichen Höhe abgeschlossen werden.

Wie hoch ist die Selbstbeteiligung bei der Autoversicherung?

Meist liegt diese bei etwa 200 Euro oder auch mehr. Hier kommt es natürlich auch immer auf die jeweilige Versicherungsart der Autoversicherung an und auch auf das Modell, was man fährt. Aus diesem Grund ist es jedoch oftmals auch ein Trugschluss, dass eine Versicherung mit Selbstbeteiligung immer günstiger ist. Liegt der Schaden im Rahmen der Selbstbeteiligung, dann springt hier nicht die Versicherung ein, sondern man muss den Schaden selbst bezahlen.

Worauf muss ich achten bei einem Schadensfall?

Auch wenn die Versicherung mit belastet werden könnte und der Schaden liegt überhalt der Selbstbeteiligung, dann muss man seinen Anteil immer voll bezahlen und die Gesellschaft gleicht dann noch die Differenz aus, die noch fehlt. Gerade, wenn man schon öfter in einen Unfall verwickelt war, sollte man sich die Selbstbeteiligung gut überlegen. Hier kann man natürlich günstiger kommen, wenn man einen höheren Versicherungsbeitrag in kauf nimmt. Vor allem bei Bagatellschäden, wie ein abgefahrener Außenspiegel, kann es gerne passieren, dass die Versicherung nichts zahlt und dass man den Schaden selbst tragen muss. Ist natürlich die Gegenpartei schuldig, dann kann man sich hier auf die Haftpflichtversicherung des Schuldners verlassen.

Tipp: Prämien sparen dank Selbstbeteiligung

Man sollte sich daher gut überlegen, ob die Selbstbeteiligung überhaupt infrage kommen kann. Doch gerade bei größeren Schäden kann diese sehr hilfreich sein. Hier zahlt man dann nur einen geringen Beitrag im Jahr in der Versicherung und dies bleibt auch so. Wenn man einen Schaden gehabt hat und diesen selbst tragen muss, wird auch der Beitrag nicht hochgestuft.

In welcher Höhe man diese Beteiligung abschließt, ist jedem selbst überlassen. Je nachdem regelt sich dann auch der Beitrag der Versicherung nach unten hin. Weit verbreitet ist sogar noch ein relativ hoher Betrag, denn viele entscheiden sich hier für eine Selbstbeteiligung, die bei 300 oder gar 350 Euro liegt. Dabei muss man allerdings auch den Restwert des versicherten Fahrzeugs mit einplanen. In Abständen muss man daher auch die Selbstbeteiligung und die Versicherungspolice überprüfen, ob diese überhaupt noch auf das Fahrzeug entsprechend anzuwenden ist.

Wenn nicht, dann kann man auch eine Änderung vornehmen, die bei vielen Versicherungsgesellschaften erst zum Jahresende hin möglich ist. Wenn man die Häufigkeit der Unfälle betrachtet und auch das Alter des Autos, ist eine Selbstbeteiligung nicht immer ratsam. Dennoch kann sie beim Sparen helfen. Bei der Beantwortung der Fragen und der Entscheidung sollte man im eigenen Interesse jedoch auch ehrlich zu sich selbst sein, denn nur so kann man auch objektiv gut entscheiden, ob die Selbstbeteiligung sinnvoll ist oder nicht.

Zweitwagen günstig versichern

Viele Familien und Haushalte haben nicht nur ein Auto, sondern gleich zwei. Beide Fahrzeuge brauchen eine Autoversicherung. Gerade die Haftpflicht ist im Gesetz festgelegt und muss abgeschlossen werden. Generell kann man jedoch mit dem Zweitwagen einiges an Versicherung sparen. Es gibt verschiedene Konditionen für Zweitwagen, über die man sich erst einmal einen Überblick machen sollte. Einige Gesellschaften haben gute Aktionen, die man für den Zweitwagen nutzen kann. Gerade auch bei der Partnerregelung gibt es viel Potential zum Einsparen. Allerdings muss man auch hier wieder die Versicherungen miteinander vergleichen, denn noch hat man die Möglichkeit, die Versicherung zu kündigen und zu einer anderen Gesellschaft zu wechseln.

Der Unterhalt eines Fahrzeugs kann sehr teuer werden. Neben dem einmaligen Anschaffungspreis oder auch den monatlichen Raten gehört die Versicherung zur teuersten Komponente mit bei einem Auto. Natürlich sollte man hier auch die laufenden Kosten mit beachten. Auch die anfallenden Reparaturen muss man bei einem Autokauf mit einplanen. Hier kann es sehr von Vorteil sein, wenn man bei einem der Punkte sparen kann mit seinem Zweitwagen. Die Autoversicherung bietet sich in diesem Fall förmlich an.

Wann profitiere ich von der Zweitwagenversicherung?

Wenn man bei einer Versicherungsgesellschaft bereits ein Fahrzeug versichert hat, dann profitiert man bei dem Zweitwagen von der günstigen Partnerregelung. Zwar bieten dies nicht alle Versicherungen an, doch es gibt nur wenige, bei denen das nicht der Fall ist. Meldet man ein Fahrzeug neu bei einer Versicherung an und profitiert hier nicht von der Partnerregelung, so wird es mit der Schadensfreiheitsklasse Null eingestuft und somit liegt es bei 240 Prozent. Für die ersten Versicherungsjahre muss man daher von enormen Kosten ausgehen für das Fahrzeug. Mit der Partnerregelung wird das zweite Auto, egal ob man erst bei der Versicherung neu ist oder nicht, gleich mit der Schadensfreiheitsklasse zwei eingestuft. Allerdings muss es auf den Versicherungsnehmer selbst, seinen Ehe- oder Lebenspartner aus häuslicher Gemeinschaft sowie auf ein behindertes Kind oder ein behindertes Elternteil zugelassen sein. Diese Regelung gibt es nur, wenn man sich innerhalb einer Versicherungsgesellschaft bewegt. Wenn das Zweitauto vorher bei einer anderen Gesellschaft versichert war, dann orientiert sich hier der neue Beitrag an der alten Schadensfreiheitsklasse der alten Versicherung. Somit kann man teilweise noch günstiger kommen. Bei der Partnerregelung wird auch bei den meisten Versicherungsgesellschaften vorausgesetzt, dass sich das erste Fahrzeug auch bereits in der Schadensklasse zwei befindet. Günstig ist in diesem Fall immer, wenn man die Versicherung für den Zweitwagen ausschließlich an den Fahrer über 23 Jahre vergeben kann.

Es gibt jedoch auch noch eine andere Alternative, wie man mit der Versicherung und dem Zweitwagen entsprechend sparen kann. Dabei lässt man sich nicht in die Schadensfreiheitsklasse zwei einordnen, sondern man nutzt die Einstufung in die Klasse ½. Diese Regelung ist besonders für Fahranfänger von Vorteil. Wenn man die verschiedenen Versicherungen miteinander vergleicht, dann wird man auch schnell feststellen können, dass die Angebote und der Versicherungsschutz für den Erstwagen und den Zweitwagen in einer Direktversicherung meist am günstigsten sind. Vor dem Abschluss der neuen Versicherung sollte man daher immer vergleichen können. Dabei muss man sich nicht immer an einen Versicherungsmakler wenden, sondern man kann sich auch leicht im Internet informieren und hier einen Vergleich mit allen Daten genau durchführen. Zweitwagen können mit dieser Regelung immer effektiv abgesichert werden. Bei jeder Versicherung sind jedoch die Konditionen für die Zweiwagen anders. Deshalb muss man sich vorher genau erkundigen und auch die Versicherung auf das Thema Zweitwagen prüfen. Zwar kann bei manchen Versicherungen der Erstwagen günstiger versichert sein, doch das Komplettpaket muss hier stimmen, wenn man sich dafür entscheiden will. Mit einem guten Vergleich findet man jedoch immer die richtige Versicherung. Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Auto nur Haftpflichtversichern will, oder auch in eine Kaskoversicherung mit eintritt.

KFZ Versicherung wechseln

Da viele Verträge für die Autoversicherung bzw. KFZ Versicherung vom 1.Jänner – 31.Dezember gültig sind, muss das Kündigungsschreiben für die Versicherung bis zum Stichtag am 30.November eingetroffen sein. Um beim KFZ Versicherung wechseln alles richtig zu machen, sollte man einige Tipps beachten.

KFZ Versicherung vergleichen und wechseln

Den alten Versicherungsvertrag sollte man erst dann kündigen, wenn der neue KFZ Versicherungsvertrag abgeschlossen und bestätigt ist. Vor einem Wechsel der KFZ Versicherung sollte man daher überprüfen, ob der Versicherungsvertrag im selben Umfang akzeptiert wird wie bei der bisherigen Autoversicherung.

Wie kündigt man die KFZ Versicherung
Wenn man genügend Zeit hat, mit einem einfachen Brief mit der Bitte um Bestätigung des Eingangs der Kündigung. Wenn man nicht mehr viel Zeit bis zum Stichtag hat, sollte man die Kündigung per Einschreiben aufgeben.

Eine weitere Möglichkeit der Kündigung ist die Erhöhung der Prämie, (bzw wenn die Prämie erhöht wird besteht ein Sonderkündigungsrecht) dies ist jedoch nicht gegeben, wenn sich nur die Versicherungssteuer erhöht.

Ein Wechsel der Versicherung ist jedoch auch aufgrund des Bonus/Malus Rechners und beim Unterschied der Selbstbeteiligungen bei Vollkaskoversicherung und Teilkaskoversicherung zu beachten. Daher ist ein Wechsel der KFZ Versicherung von einer KFZ Vollkaskoversicherung in eine Teilkaskoversicherung nicht immer mit niedrigeren Beiträgen verbunden.

Bevor man die KFZ Versicherung wechselt, sollte in jedem Fall der gesamte Umfang der Versicherungsleistungen verglichen werden. Evtl. gibt es auch bei der bereits bestehenden KFZ Versicherung einen günstigen Tarif im Angebot, auf den man Wechseln kann. Auch die Arten der KFZ Versicherung sollte man beim Vergleich genau beachten, nicht jeder Autoversicherer bietet für jede Art der Versicherung günstige Angebote.

Insassenunfallversicherung – Worauf sollte man achten?

Um speziell bei einem KFZ Unfall gut abgesichert zu sein, sollte man sich auch über die Möglichkeiten der Insassenunfallversicherung informieren. Während die KFZ Haftpflicht-Versicherung meist nur Schäden bis zu gewisser Höhe übernimmt, bzw. nicht immer für mitfahrende Insassen haftet, gibt es bei der Insassenunfallversicherung eine Form der Versicherung, die unabhängig von den Leistungen der KFZ Haftpflichtversicherung gültig ist.

Einige häufige Fragen zu den Leistungen der Insassen Unfallversicherung und welche Unfälle/Konsequenzen durch Unfälle abgesichert werden können, werden hier beantwortet.

KFZ Versicherung mit Insassenunfallversicherung online vergleichen

Wann werden Leistungen durch die KFZ Insassenunfallversicherung übernommen?
Die KFZ Insassenunfallversicherung bietet einen Versicherungsschutz für Unfälle, die beim Lenken/Benutzen, aber auch beim Be/Entladen des jeweils versicherten Fahrzeugs entstehen.

Warum ist es sinnvoll, über eine KFZ Insassen Unfallversicherung zu verfügen?
Die Versicherung leistet auch, wenn ein Verschulden des Versicherten vorliegt. Daher ist dies besonders bei Unfällen wichtig, wo die Schuldigenfrage nicht geklärt werden kann, bzw. können bei der Haftpflichtversicherung keine Schadensansprüche an sich selbst gestellt werden.

Welche Möglichkeiten bestehen beim Abschluss für die Insassenunfallversicherung?
Bei der KFZ Insassenunfallversicherung besteht die gleiche Möglichkeit wie bei jeder Versicherung, den Deckungsumfang bzw. die Deckungssumme der Insassen Unfallversicherung den individuellen Bedürfnissen an die Versicherung anzupassen.

Todesfallschutz
Im Falle des Todes erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme an einen Bezugsberechtigten. Sollte dieser nicht namentlich im Versicherungsvertrag erwähnt sein, erfolgt die Zahlung der Versicherungssumme in den Nachlass des Versicherungsnehmers.

Invalidität
Eine Absicherung gegen Invalidität ist ebenfalls möglich, hierbei ist die Versicherungssumme an den Grad der Invalidität gekoppelt, die Überprüfung erfolgt durch einen Facharzt.

Taggeld bei der Insassenunfallversicherung
Hierbei wird ein Krankentaggeld bzw. ein Taggeld bei Invalidät bezahlt, die Dauer dieser Zahlung ist auf maximal 365 Tage begrenzt.

Unfallkosten/Behandlungskosten bei Unfallfolgen
Ein wesentlicher Teil der Versicherung bei der Insassen Unfallversicherung entfällt auf die Kosten für das Heilverfahren. Diese werden jedoch nur dann erstattet, wenn diese nicht durch die Sozialversicherung übernommen werden.

Rückholkosten werden ebenfalls erstattet (bis zu einem Höchstsatz); dies gilt bei der Versicherung für Tod/dauernde Invalidität.

Für welche Personen gilt der Versicherungsschutz bei der KFZ Insassenunfallversicherung?
Der berechtigte Lenker und die Insassen sind hierbei geschützt. Der Anspruch auf Leistungen durch die Insassen-Unfallversicherung erfolgt bei Diebstahl bzw. Lenken des Autos ohne Genehmigung und wenn der Unfall durch Folgen von Herzinfarkt/Schlaganfall oder Bewusstseinsstörungen (Alkohol/Drogen) verursacht wurde.

Eine Einschränkung der Leistungspflicht des Versicherers entsteht, wenn bei den Folgen durch den Unfall Krankheiten/Gebrechen mitwirken/gewirkt haben, die bereits vor dem Unfall bekannt waren.

Versicherung von Insassen bei einem Unfall

Eine Autoversicherung besteht nicht nur aus der Haftpflicht oder den Kaskoversicherungen. Hier gibt es noch wesentlich mehr Möglichkeiten, die man zum Schutz des Autos und vor allem auch der Insassen benötigt.

Diesen Punkt vergessen sehr viele Autofahrer, denn die meisten machen sich nur Gedanken darüber, was mit dem Auto bei einem Unfall passiert. Doch ein Menschenleben ist weitaus mehr wert, als ein Auto.

Absicherung der Insassen bei einem Unfall

Dennoch denken nicht viele Autobesitzer über die Versicherung der Insassen nach. Dabei ist diese Versicherung sehr einfach und kostet vor allem auch nicht viel.

Für den schlimmsten Fall ist man abgesichert. Doch auch wenn einige wissen, dass es eine solche Versicherung gibt, heißt das nicht gleich, dass sie auch wissen, wofür sie gut ist und was sie alles abdeckt. Hier kann es von Gesellschaft zu Gesellschaft auch schon gravierende Unterschiede geben.

Daher sollte man sich vorher nicht nur über die Gesellschaften informieren, sondern was auch alles zu einer solchen Versicherung gehört und worauf man alles achten muss.

Zusätzliche Absicherung für Fahrgäste

Die Insassenversicherung ist keine Pflicht und nur ein zusätzlicher Schutz für die Fahrzeuginsassen. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen auch um eine reine Summenversicherung.

Das bedeutet, dass bei einem Schaden der Versicherer unabhängig von der Verschuldensfrage die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme erbringen muss. Doch hier gibt es auch einige Bedingungen zu beachten.

Der Unfall muss dabei unmittelbar im Zusammenhang mit dem Lenken, Benutzen, Behandeln, dem Be- und Entladen sowie dem Abstellen des Kraftfahrzeuges aufweisen. Selbst die Unfälle, die beim Einsteigen oder auch beim Aussteigen aus dem Fahrzeug passieren können, sind in diesem Fall mit abgesichert.

Wichtig: Arten der Insassen-Unfallversicherung unterscheiden

Generell gibt es zwei unterschiedliche Arten bei der Insassenversicherung. Zum einen ist dies das Pauschalsystem und zum anderen das Platzsystem. Beim Pauschalsystem. Ist die Versicherungssumme für das Fahrzeug insgesamt festgelegt. Dabei muss die Summe bei einem Schaden immer durch die Anzahl der Insassen geteilt werden.

Zahlung von Tagegeld bei einem Unfall mit Folgen

Zahlung von Tagegeld bei einem Unfall mit Folgen

Hier zählen die Insassen, die sich zum Schadenszeitpunkt im Auto befunden haben. Wenn sich hier mehr als eine Person im Fahrzeug aufgehalten hat, dann wird die Versicherungssumme um mehr als 50 Prozent noch erhöht. Wenn man sich eher für das Platzsystem entscheidet, dann wird jeder Platz des Fahrzeuges mit vereinbarten Versicherungssummen einzeln versichert. Dabei ist der Fahrersitz jedoch immer eine Besonderheit.

Absicherung für alle Personen in einem Fahrzeug

Er kann einerseits ausgeschlossen werden, andererseits aber auch als Einziger versichert werden. Eine Erhöhung, wie man es vom Pauschalsystem kennt, wenn mehrere Personen im Auto sind, gibt es hier jedoch nicht. Betrachtet man diese Systeme genauer, dann wird man auch schnell feststellen können, wen die Versicherung alles in ihren Schutz nimmt.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine Versicherung für alle betreffenden Personen in einem Fahrzeug. Unberechtigte Fahrer sind jedoch nicht versichert. Hierbei ist zum Beispiel ein Dieb als unberechtigter Fahrer mit anzusehen.

Wichtig: Schadensfälle und Versicherungsumfang vorab vergleichen

Die Frage ist noch zu klären, wogegen denn die Insassen bei einer solchen Police auch versichert sind. So kann zum Beispiel der Tod der Insassen versichert werden. Aber auch Invalidität, ein Tagegeld oder auch Krankenhaustagegeld kann hier vereinbart werden.

Empfehlung: Lassen Sie sich über die Möglichkeiten beraten

Empfehlung: Lassen Sie sich über die Möglichkeiten beraten

Wenn eine Person innerhalb eines Jahres nach einem Unfall stirbt, so leistet der Versicherer die vereinbarte Versicherungssumme. Aber auch wenn der Unfall zu dauerhaften körperlichen Beeinträchtigungen führt, dann kann der Versicherer hier eine entsprechende Summe leisten und auszahlen.

Zahlung von Tagegeld bei einem Unfall

Wenn die Insassen infolge des Unfalls nicht mehr korrekt arbeiten gehen können, dann bekommen diese ein Tagegeld ausgezahlt. Diese Zahlung dauert jedoch nicht länger als ein Jahr. Natürlich zahlt die Versicherung auch einen Aufenthalt im Krankenhaus, wenn dieser nötig ist.

KFZ Oldtimer Versicherung – Worauf achten

Die Oldtimerversicherung hat einen großen Unterschied zu den normalen Autoversicherungen. Sie kann nicht nur bei den klassischen Versicherungsgesellschaften abgeschlossen werden, sondern zum Beispiel auch bei Automobilclubs, wie der ADAC zum Beispiel. Hier werden nur ältere Fahrzeuge versichert, die jedoch besonders günstige Konditionen bekommen können. Daher sollte man sich hier immer für eine Oldtimerversicherung entscheiden und die Vorteile nutzen. Generell kann man auch eine andere Versicherung zu günstigen Konditionen bekommen, wenn es sich hier um einen Oldtimer handelt. Allerdings muss in diesem Zusammenhang auch erst einmal definiert werden, was überhaupt ein Oldtimer ist. Generell werden die meisten Fahrzeuge als Oldtimer bezeichnet, die älter als 20 Jahre sind.

Auch Motorräder oder anderen Fahrzeuge können ein Oldtimer werden, wenn sie dieses Alter erreicht haben. Für die Bestimmung des Alters ist immer das Baujahr ausschlaggebend und nicht die Erstzulassung. Es gibt bei einer solchen Autoversicherung für Oldtimer auch spezielle Alterskategorien. Je nachdem, bei welchem Alter sich das jeweilige Fahrzeug gerade befindet, muss man es auch einstufen lassen. In der Regel unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Altersstufen. Die erste Stufe beginnt bei 20 Jahren und endet bei 29 Jahren. Weiterhin kann man sein Auto auch zwischen 30 und 44 Jahren einordnen oder man besitzt ein Fahrzeug, welches 45 Jahre und älter ist. Natürlich kann man hier auch analog zur normalen Versicherung, verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen. Es gibt die Kfz-Haftpflicht für Oldtimer aber auch eine Teilkaskoversicherung und eine Vollkaskoversicherung. Außerdem kann man sich hier auch für eine Selbstbeteiligung entscheiden. Dabei sind die Versicherungsbeiträge meistens günstiger, doch kleine Schäden muss man aus eigener Tasche bezahlen. Hier kommt es immer darauf an, in welchem Maß man die Selbstbeteiligung festgelegt hat.

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