Das magische Dreieck der Vermögensplanung richtig umsetzen

Bei der Planung des Vermögensaufbaus stehen drei Kriterien im Vordergrund, die für die Wahl des Investments entscheidend sind. Alle drei Kriterien sind wichtig und stehen oft in einem starken Spannungsfeld zueinander. Diese drei Kriterien lauten Rentabilität, Sicherheit und Liquidität.

Rentabilität

Mit der Rentabilität ist der Ertrag einer Geldanlage gemeint. Der Ertrag kann durch Kurssteigerungen, Zinszahlungen oder durch Dividendenauszahlungen zustande kommen. Einen tollen Überblick gibt es auf http://www.geldanlage-vergleich.net/ über die verschiedenen Varianten der Anlage und den jeweiligen Risiken.
Die Rentabilität einer Anlage wird in Bezug zu einem Zeitraum gemessen. Meistens wird die Rentabilität einer Geldanlage mit Rendite ausdrückt. Als Zeitraumgröße wird in den meisten Fällen ein Jahr genommen. Die Rendite gibt dabei an, um wie viel Prozent das eingesetzte Kapital innerhalb eines Jahres erhöht werden konnte.

Die Rendite beziehungsweise Performance sagt aber nichts darüber aus, ob der Gewinn tatsächlich realisiert wurde oder ob es sich dabei nur um Buchgewinne handelt. So kann die Rendite bei starken Kursanstiegen auch sehr hoch ausfallen. Doch wenn das entsprechende Investment nicht verkauft wird, fließt der Ertrag auch nicht zu. Es handelt sich dann um Buchgewinne, die bei Kursrückgängen ins Negative drehen können.

Sicherheit

Mit der Sicherheit ist der Erhalt des eingesetzten und des zwischenzeitlich vorhandenen Kapitals gemeint. Bei den Wertpapieren hängt beispielsweise die Sicherheit von der Volatilität des Papiers ab.

Unter Volatilität versteht man Kursschwankungen. Je größer diese sind, desto unsicherer ist die Anlage, da der Wert des Papiers stark schwankt und bei Bedarf womöglich zu einem ungünstigen Kurs realisiert werden muss. Geringfügige Schwankungen sprechen für die Stabilität eine Anlage. Leider ist die Volatilität der Wertpapiere nie konstant. Auch vermeintlich sichere Wertpapiere können starken Kursschwankungen unterliegen, wenn die allgemeine Situation an den Finanzmärkten nervös ist.

Liquidität

Ein Investment kann einen hohen Liquiditätsgrad haben, wenn es sich schnell in Bargeld oder Buchgeld umwandeln lässt. Dabei spielen natürlich auch die anfallenden Transaktionskosten eine wesentliche Rolle. Je höher die Transaktionskosten für den Verkauf, desto geringer ist die Rentabilität nach Abzug aller Kosten.

Eine hochliquide Geldanlage ist beispielsweise eine Anlage auf einem Tagesgeldkonto. Das Guthaben ist täglich fällig und kann in vollem Umfang täglich verfügt werden. Es fallen keine Transaktionskosten an. Leider hat die Liquidität ihren Preis: Hochliquide Anlagen besitzen zwar ein hohes Maß an Sicherheit, erzielen aber im Gegenzug nur eine verhältnismäßig geringe Rendite.

Anleger müssen bei einem Investment auf eine ausgewogene Mischung aus den oben genannten Faktoren achten. Um die Faktoren nach ihrer Priorität individuell einordnen zu können, sollte das Sparziel und der entsprechende Zeithorizont bekannt sein. Erst dann lässt sich auch das entsprechende Investment finden, das die individuellen Präferenzen berücksichtigt.

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