Wie geht es mit der Finanzkrise weiter?

Seit dem 15. September 2008 stockt der Welt der Atem. Mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers wurde die momentan wütende Finanzkrise endgültig ausgelöst, die seither die gesamte Welt in Angst und Schrecken versetzt.

Die Verantwortlichen dafür befinden sich definitiv in den Banken, die Schuld liegt also nicht bei Außenstehenden, wie etwa den Sparern. Dass es überhaupt zur gegenwärtigen Situation kommen konnte, liegt an der immensen Macht der Finanzwirtschaft in den USA. Momentan hat jedenfalls keine/r eine Ahnung, wie die momentane Krise bewältigt werden könnte.

Die letztlich getroffenen Spargarantien stellen ein zweischneidiges Schwert dar. Diese vorrangig psychologische Maßnahme (zur Beruhigung der Sparer – schließlich soll verhindert werden, dass die Menschen in ihrer Panik all ihr Geld beheben) kann jedoch dazu führen, dass weniger gute Banken plötzlich zu besseren werden (und das ohne eine allgemeine Beurteilung).

Situationen wie beispielsweise eine Hyperinflation sind etwa in Deutschland bestens bekannt, doch natürlich hat auch dort die jetzige Krise heftige Diskussionen und die Ankündigung von Bekämpfungs- bzw. Hilfsmaßnahmen angeregt. Nicht zuletzt wegen der Gefährdung der Münchner Hypo Real Estate.

Eines steht jedenfalls fest: Verlieren die Menschen den Glauben an das Geld, bricht die Wirtschaft zusammen.

Die Finanzkrise hat vor 15 Monaten mit Problemen bei Hypothekarkrediten begonnen und sich am 15. September 2008 mit der Pleite der Lehman Brothers zugespitzt. Dass eine derartige Bank pleite geht, hätte sich zum damaligen Zeitpunkt niemand gedacht, und doch wurde dadurch der Stein ins Rollen gebracht. Nach 130 Jahren ging es mit der Investmentbank Lehman Brothers zu Ende.

(Teile dieser Informationen entstammen dem Weltjournal, übertragen im ORF am 8.10.08)

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