An der Börse aktiv sein bei derzeitigen Aktien- und Wertpapierkursen?

Angesichts der Erschütterung der weltweiten Börsen durch die diversen Finanzkrisen, die allen voran die USA in letzter Zeit heimgesucht haben, ist es nicht verwunderlich, dass private Anleger momentan auf Sparflamme schalten und nicht so aktiv wie sonst sein möchten. Den Börsenhandel zur Gänze ruhen zu lassen, ist freilich nicht notwendig. Dennoch sind erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht die Gebote der Stunde.

So gibt es natürlich Anleger, die gegenwärtig versuchen, möglichst billig einzukaufen. Diese Idee ist naheliegend und lässt – sofern von einer Vielzahl betrieben – als Konsequenz die Preise wieder in die Höhe schnellen. Die Ungleichheit beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren ist es ja, die das ständige Auf und Ab der Kurse bewirkt und dadurch das Börsenleben stets spannend hält. Dass momentan ein Ausnahmezustand herrscht, den sich kein Mensch gewünscht hat, liegt auf der Hand. Dennoch können sich bei „gesittetem“ (keine plötzlichen, unüberlegten Käufe oder Verkäufe, nur weil die Zeichen der Zeit nichts Gutes verheißen) Verhalten der Anleger die Kurse hoffentlich wieder ein wenig erholen.

Momentan sieht es allerdings absolut nicht nach einer Beruhigung der Börsen aus. Allein heute hat der ATX mehr als 8% eingebüßt, was den zweitgrößten Verlust seiner Geschichte bedeutet. Gegenwärtig ist man mit übermäßiger Börsenaktivität vermutlich nicht bestens beraten. Fortis und Hypo Real Estate haben die neuerliche Panik zu einem guten Teil zu verschulden, denn nun ist die Angst vor erneutem Übergreifen der US-Finanzkrise wieder entflammt. Etliche österreichische Aktien bekamen dies auf der ganzen Linie in Form enormer Kursverluste zu spüren.

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