Online-Broker: Worauf achten bei der Broker-Wahl?

Immer mehr Privatkunden nehmen ihre Geldgeschäfte mit Hilfe von Online-Brokern selbst in die Hand.

Mittels der Broker-Plattformen im Netz, die – ähnlich wie Direktbanken – ausschließlich im Internet operieren, können Kunden ihre Wertpapiere selbst verwalten und Käufe sowie Verkäufe günstig durchführen.

Aktueller Online Broker Vergleich für Österreich

Zahlreiche namhafte Banken bieten inzwischen Online-Broker Plattformen für ihre Kunden.

Der größte Vorteil: Die Jahresgebühr für die Aufbewahrung von Wertpapieren, die in jeder Filialbank bezahlt werden muss, fällt weg. Bezahlen muss der Anleger nur für den Kauf und den Verkauf von Papieren.

Den passenden Online-Broker finden

Es gibt unterschiedliche Wege, um den passenden Online-Broker zu finden. Falls Sie bereits bei einer Direktbank Kunde sind, können Sie dort nachfragen, ob sich die Bank auch als Online-Broker betätigt. Wer sein Girokonto, Tagesgeldkonto und Wertpapierkonto bei einer Bank unterhält, hat den Vorteil, immer nur über eine Startseite einsteigen zu müssen und kann sich stets an denselben Berater wenden.Checklist
Eine weitere Möglichkeit – fragen Sie doch mal in Ihrem Bekanntenkreis nach, wer ein Online-Wertpapierdepot unterhält und wie zufrieden die Bekannten mit dem Anbieter sind.

Darauf sollten Sie bei der Broker-Wahl achten
Es gibt eine Reihe von Kriterien, auf die bei der Wahl des Online-Brokers geachtet werden muss. Wir stellen die wichtigsten vor:

  • Depotkosten
  • Trading-Gebühren
  • Real-Time Kursabfrage
  • Handelszeiten
  • Apps für das Banking von unterwegs

Info: Beachten Sie die Depotkosten
Der erste große Vorteil der Online-Broker gegenüber dem Wertpapierdepot bei der Filialbank sind die Depotkosten.

Während bei Universalbanken zwischen 20 und 40 Euro nur für die Aufbewahrung der Papiere bezahlt werden muss, bieten fast alle Online-Broker ein kostenloses Depot ohne Grundgebühr. (Quelle und Tipps: http://www.onlinebroker.net/online-aktien-kaufen/ )

Info:Trading-Gebühren bei der Wahl beachten
Der zweite große Kostenfaktor, auf den bei der Wahl des Online-Brokers geachtet werden sollte, sind die anfallenden Trading-Gebühren. Für jeden Kauf oder Verkauf von Wertpapieren und Zertifikaten fallen Ordergebühren an. Kunden müssen mit Gebühren zwischen 10 und 25 Euro pro Order beziehungsweise mit zwischen 0,5 und 1,0 Prozent des Umsatzes rechnen. (Quelle und Details: http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1166550-1-10/ordergebuehren-versauen-das-geschaeft )

Damit wird deutlich, dass es vor allem diese Ordergebühren sind, auf die geachtet werden muss – sie können die Wertpapierrendite deutlich schmälern. Einige Banken, wie z.B. Cortal Consors, bieten vor allem im ersten Jahr äußerst günstige Orders an – bei Cortal Consors kostet jeder Trade im ersten Jahr nur 4,95.

Zum Vergleich: Bei der ING-DiBa werden pro Trade 9,90 + 0,25 % Provision vom Kurswert fällig. Achten Sie auch auf eine transparente Kostengestaltung – aus dem Angebot sollte klar hervorgehen, wie viel Sie tatsächlich für eine einfache Order bezahlen müssen.

Real-Time Kursabfrage
Im Wertpapierhandel sind Informationen Geld wert: Wer früher mehr weiß, ist besser dran. Achten Sie bei der Brokerwahl darauf, ob Real-Time Kurse ohne Zeitverzögerung angezeigt werden. Einige Broker verlangen Gebühren für die Anzeige von Real-Time Kursen.

Kostenlose Realtime Kurse zu jedem Produkt sollten allerdings im Angebot des Online-Brokers inbegriffen sein, genauso wie eine Marktübersicht, die Basiswerte anzeigt.

Wichtig: Handelszeiten beachten
Je nach Börsenplatz und dem Art des Handels sind auch die Handelszeiten unterschiedlich. Die Handelszeiten liegen meist zwischen 09.00 Uhr und 20.00 Uhr.

Achten Sie darauf, dass Sie in Echtzeit handeln können. Einige Broker bieten im Direkthandel Handelszeiten, die über den Börsenschluss hinausgehen, selbst am Wochenende kann gehandelt werden.calendar

(Quelle und Handelszeiten Liste: http://www.stockmarkets.de/boersen/handelszeiten/boersen-handelzeiten-liste.htm )

Apps für das mobile-Banking
Sie verbringen viel Zeit im Zug oder beim Warten auf Terminen? Sie kennen sich bereits mit Aktienhandel aus? Dann ist das mobile Traden das richtige für Sie. Dank Apps und mobilen Webseiten können Wertpapiere auch von unterwegs gehandelt werden.

Inzwischen bieten die meisten Banken Android- und iPhone-Apps für Smartphone und Tablet an, um auch unterwegs zu traden.

Zudem bieten die Apps mobile Marktübersichten mit den relevantesten Indizes. Mit der „Watchlist“ (z.B. bei der Cortal Consors iPhone App) können sich Anleger selbst eine Übersicht zu den Wertpapieren anlegen.

Auch die Anbieter Flatex, Maxblue, DAB Bank und die ING-DiBa ermöglichen mit dem Brokerage-App den mobilen Handel. Hier sollte außerdem auf die Sicherungsverfahren der Bank geachtet werden, das App-Banking sollte nicht mit dem M-Tan Verfahren, sondern mit dem E-Tan Verfahren abgewickelt werden, um eine Kanaltrennung zu gewährleisten.

Die beliebtesten Anbieter in Österreich

Wie bereits erwähnt, zeichnen sich die Online-Broker im Vergleich zu den Wertpapierdepots bei der Filialbank vor allem durch günstigeres Traden und eine ständige Verfügbarkeit aus. Zudem können Anleger mit einem Online-Depot wesentlich schneller auf Marktentwicklungen reagieren.

Folgend noch ein Überblick über die derzeit beliebtesten Online-Broker in Österreich und die jeweiligen Vorteile in Kürze:

  • Cortal Consors

Keine Depotgebühren, 4,95 Euro Kosten pro Order

  • Flatex

Renommierter Online-Broker, 5,00 Euro Kosten pro Order, keine Depotgebühren

  • DAB Bank

Keine Depotgebühren, 7,45 Euro Kosten pro Order

  • TARGOBANK

Keine Depotgebühren, 8,90 Euro pro Trade

  • ING-DiBa

Direkt Depot, keine Depotgebühren, 9,90 Euro pro Order

  • Wüstenrot Direct

Keine Depotgebühren, 9,90 Euro pro Trade

  • Sparkassen Broker

Keine Depotgebühren, 9,90 Euro pro Order.

Wir wünschen viel Erfolg mit dem Aktien-Handel und bei der Wahl des richtigen Online Brokers für ihre ersten Handels-Schritte!

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