Ein weiter Weg bis zum Traumjob?

Was ist eigentlich mein Traumjob? Wie gelange ich dorthin bzw. wie finde ich denn überhaupt heraus, wofür ich wirklich geeignet bin? Habe ich eine Neigung wie keine andere (und wie kein anderer Mensch), die alles verändern könnte?

Angesichts der Fülle an Möglichkeiten, die sich einem heutzutage bieten, ist es oft schwierig, das Bestmögliche herauszupicken. Oftmals weiß man gar nicht, ob das, was man macht bzw. der Bildungsweg, für den man sich entschieden hat, der beste für einen ist. Doch fest steht: solange man das, was man anstrebt, gerne macht und eine positive Einstellung seiner möglichen Zukunft gegenüber hat, ist der erste entscheidende (und überhaupt einer der wichtigsten) Schritt bereits getan. Doch leider weiß man manchmal nicht so sehr über seine etwaigen Begabungen und Fähigkeiten bescheid – einerseits, weil diese womöglich in jüngeren Jahren zu wenig gefördert wurden, oder andererseits, weil man eventuell ein großes Interesse für ein weites Spektrum an Gebieten hegt und sich darum nicht so ganz für eines davon entscheiden kann.

Doch gibts es im Prinzip eine Faustregel: ausprobieren. Denn wer nichts versucht, der hat schon verloren. Wenn man aus lauter Angst, Zeit zu verlieren, wenn man sich “falsch” entscheidet, etwas nicht wenigstens versucht, kann man anschließend nie wissen, ob es einem nicht eventuell doch gefallen hätte. Und wenn man etwas überhaupt nicht mag, kann man immer noch einen anderen Weg einschlagen. Bei diversen Bildungsprogrammen – sei es Universität oder eine andere Hochschule, Lehre, etc. – verhält es sich jedenfalls meistens so, dass man sehr wohl die Wahl hat und etwas auch wieder beenden kann, wenn es einem überhaupt nicht zusagt.

Hat man sich erst einmal für eine Richtung entschieden, ist der erste Stein gelegt. Doch ist dies bitte keine Garantie dafür, damit auch automatisch seinen Traumjob zu finden. Denn neben der Ausbildung muss auch viel andere Zeit und Geduld in sein Interesse investieren und keinesfalls enttäuscht sein, wenn anfangs die eine oder andere Tür verschlossen bleibt (sprich, wenn man nicht sofort all das erreicht, was man sich vorstellt).

Ein wichtiges Schlagwort für das Finden des geeigneten Jobs ist somit: Geduld. “The patient dog gets the biggest bone” heißt es in einem Sprichwort. Das trifft oft und in vielen Sparten des Lebens zu. Dennoch darf man sich auch nicht zurücklehnen und darauf warten, dass einem der Traumjob in den Schoß fällt (das tut er sicher nicht). Die passende “Mischung” von Enthusiasmus, Ehrgeiz, Interesse und natürlich Geduld (v.a. bei diversen Bewerbungen; diese können ja sehr kräftezehrend und mitunter äußerst demotivierend sein) macht es letzten Endes aus.

Und: In sich horchen, was einen wirklich reizen würde im Leben. Möglicherweise hört man ja so etwas wie eine innere Stimme, die einem leise zuflüstert, was man ausprobieren könnte und was sich eventuell sehr lohnen würde.

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