Wirkung der Finanzkrise auf den Immobilienmarkt

Obwohl die Finanzkrise schon in mehreren Bereich in Wien eingegriffen hat, hat sie sich noch nicht auf den einheimischen Immobilienmarkt ausgeweitet. Hier stehen die Preise noch nach wie vor.

Im letzten Jahr konnte man einen großen Preisanstieg beobachten. Dabei haben vor allem die Baugrundstücke in Tirol zugelegt gehabt mit mehr als sieben Prozent Steigerung. In der letzten Woche wurde der Immobilienpreisspiegel der Immobilien-und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer (WKO) veröffentlich, in dem man die Werte genau nachlesen kann. Im Jahr 2008 verteuerten sich die Nettomieten jedoch nur geringfügig um 0,84 Prozent. Daher kostet im Durchschnitt ein Quadratmeter Mietfläche in Österreich etwa 6,13 Euro netto. Die Betriebskosten sind hier noch nicht mit eingerechnet. Die Preise für eine Eigentumswohnung haben sich jedoch deutlich gesteigert, wie es der Spiegel zeigt. Die größte Steigerung an Preisen wurde in Salzburg festgestellt. Hier haben die Preise ein Plus von 4,98 Prozent bekommen. Der Durchschnittspreis für den Quadratmeter in Salzburg liegt nun bei 2733,63 Euro und nimmt somit im Österreich-Ranking der Bundesländer Platz eins ein. Salzburg ist und bleibt ein teures Pflaster.

Selbst Einfamilienhäuser kosten in Salzburg wesentlich mehr, als im Rest von Österreich. Im Jahr 2008 musste man durchschnittlich 2221,05 Euro pro Quadratmeter zahlen, wenn man sich für ein solches Haus interessiert und entschieden hat. Nur bei gebrauchten Eigentumswohnungen ist der Preisanstieg etwas geringer ausgefallen. Hier gab es nur einen Zuwachs von 2,16 Prozent. Für einen Quadratmeter zahlt man dabei 1554,48 Euro im Durchschnitt. Für die Zukunft gehen die Experten allerdings von einer stabilen Preislage aus.

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