Erste Milliarde über Pfandbriefe geholt

Die erste Group hat jetzt an Österreichs Börse eine Milliarde Euro über die begehrten Pfandbriefe geholt. Dabei gewinnen die Pfandbriefe immer mehr an Bedeutung und werden beliebter.

Pfandbriefe sind laut vielen Experten eine sichere Anlageform. Sie spielen vor allem bei der Refinanzierung von Banken eine große Rolle. Die Erste Group Bank hat jetzt Barclays Capital und die Commerzbank angeheuert, um eine erste große Pfandbrief-Emission auf dem Markt zu bringen. Die Transaktion war sehr schnell erledigt gewesen. Die Anleihe läuft jetzt sieben Jahre lang, ist über eine Milliarde Euro datiert und ist mit einem Kupon von 4,25 Prozent versehen. Damit ist die Commerzbank jetzt auch m Konsortium bei zwei weiteren Pfandbrief-Emissionen über jeweils eine Milliarde Euro. Die Dexia Kommunalbank hat lediglich eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Die Deutsche Bank schwankt noch zwischen den fünf und den sieben Jahren in der Laufzeit. Nach dem regen Interesse wird es jetzt eine große Werbetour durch einige europäische Länder geben. Dabei wollen die Banken zwei Milliarden Euro über Pfandbriefe einsammeln. Dies entspricht einem Achtel des gesamten Refinanzierungsbedarfs an den Kapitalmärkten.

Pfandbriefe haben einen Deckungsstock aus Hypothekenkredit-Forderungen. Die Investoren können dann bei einem Ausfall hier darauf zugreifen. Der Deckungsstock hat laut Unterlagen ein Volumen von mehr als 1,7 Milliarden Euro. Dennoch hat die Finanzkrise auch die Attraktivität der Pfandbriefe gedämpft.

Comments

  1. Eine ganze Milliarde? Hui 😉

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