Aktienmarkt: Diese Titel bieten die höchste Dividendenrendite 2012

Mit dem Frühling naht auch die Dividendensaison für Aktionäre. Die Dividendenrendite vieler Blue Chips liegt um ein Vielfaches höher als die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen. Finanzexperten halten eine hohe Dividendenrendite unter Bedingungen nach wie vor für ein brauchbares Qualitätskriterium bei der Auswahl von Aktien fürs Depot.

Unter den Aktien mit der höchsten Dividendenrendite im Deutschen Aktienindex DAX finden sich allerdings viele Unternehmen, die eine Phase der Umstrukturierung durchlaufen.

Dividendenrendite von bis zu 12 %

Mit einer Dividendenrendite von fast 8 % bezogen auf die für 2012 prognostizierte Ausschüttung liegt die Aktie der Deutschen Telekom unter den Titeln des DAX ganz vorn.

Es folgen die Aktien der beiden Energieversorger RWE (6,54 %) und EON (6,35 %). Auch die Aktie der Münchener Rück bietet mit 6,11 % eine hohe Rendite bezogen auf die anstehende Ausschüttung. Es folgen die Aktie der Deutschen Post (5,39 %), der Allianz (5,29 %) und des Handelskonzerns Metro (4,94 %). Mit europäischen Bluechips sind sogar noch höhere Dividendenrenditen möglich. Die Aktie der France Telecom bietet fast 12 %, die der spanischen Telefonica ca. 10,7 %.

Schnelle Rückzahlung ist nicht das Ziel

Aktien Rendite

Aktien-Rendite

Das Ziel von Dividendenstrategien ist nicht die rasche Rückzahlung eines möglichst großen Teils des angelegten Geldes. Stattdessen geht es darum, mit relativ seltenen Umschichtungen ein langfristig erfolgreiches Portfolio aufzubauen.

Was ist eine Dividenden-Strategie?

Klassische Dividendenstrategien sehen vor, Jahr für Jahr aus einem großen Index diejenigen Titel auszuwählen die die höchste Dividendenrendite bieten. Dadurch sollen unterbewertete, aber fundamental gesunde und langfristig Erfolg versprechende Unternehmen identifiziert werden.

Andere Kennzahlen hinzuziehen

Eine hohe Dividendenrendite kann mehrere Gründe haben. Die Dividendenrendite steigt deutlich an, wenn der Kurs deutlich zurückgeht – möglicherweise nimmt der Markt einen Risikoabschlag für ungewisse, aber potentiell erhebliche Belastungen vor.

Das ist nach Ansicht nicht weniger Analysten derzeit zum Beispiel bei den Energiekonzernen zu beobachten. Anleger sollten neben der Dividendenrendite auch andere Kennzahlen in ihre Analyse mit einbeziehen. Dazu gehören zum Beispiel Cashflow oder Kursgewinnverhältnis.

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