Spartipps für Studenten
Das Wort „Sparen“ hört man vielerorts. Und, dass man momentan zur Ankurbelung der Wirtschaft eher darauf verzichten sollte. Nun ja, über seine Verhältnisse sollte man dennoch nicht leben. Schon gar nicht als Student, da Geld in diesem Lebensabschnitt ohnehin Mangelware zu sein scheint (dies trifft freilich nicht auf jeden einzelnen Studenten zu). Doch mit ein paar kleinen Tipps und ein wenig Beherrschung schafft man es auch als Student, sein Portemonnaie konstant mit Inhalt vorzufinden.
Regel Nummer 1 (was ich schon des Öfteren am eigenen oder fremden Leibe miterlebt habe): Finger weg von übermäßigem Feiern und den damit verbundenen (flüssigen) Genüssen. Natürlich kann man es sich in dieser Hinsicht schon mal gut gehen lassen und es in der einen oder anderen Woche auch ein wenig übertreiben, irgendwann einmal sollte man dann jedoch auch wieder auf Sparflamme schalten. Denn hier kann man definitiv – oft unnötigerweise – eine Menge Geld verbrennen, das so schnell nicht wieder kommt. Macht man nach einer etwas intensiveren Partywoche eine entspanntere nächste Woche spart man nicht nur Energie sondern auch Geld. Und man kann sich auf das nächste Partyfeiern vielleicht ein wenig mehr freuen.
Was auch tiefe Löcher in die Finanzen reißen kann, ist zu häufiges Shopping. Gerade als junger Mensch frönt man dem Einkaufen gern und oft. Bloß wenn einem das nötige Kleingeld dafür fehlt, sieht man sich schnell mit einer harten Realität konfrontiert – dann reicht das Geld nicht einmal mehr für notwendigere Dinge aus. Doch auch wenn man genügend Geld für ausgedehnte Shoppingtouren hat (sei es, weil man ohnehin keine Geldsorgen hat oder die Großmutter zu Weihnachten besonders großzügig war), sollte man nicht alles auf diese Weise verpulvern, sondern immer ein wenig auf die Seite legen. Man weiß nie, was kommt. Möglicherweise steht eine Investition in nächster Zeit an, für die man gerne etwas mehr Geld zur Verfügung hat.
Das vermutlich meiste Geld fließt mit Sicherheit ins Wohnen (sofern man nicht daheim bei den Eltern wohnt). Auch da kann man viel Geld einsparen, indem man zB eine WG mit Freunden bildet oder in eine geförderte Kleinwohnung zieht. Eine Beantragung von Wohnbeihilfe ist natürlich auch eine Option, die in vielen Fällen zur Debatte steht. Diese kann neben der Studienbeihilfe beantragt werden und ist von dieser auch unabhängig. (Für genauere Informationen zur Studienbeihilfe, klicken sie bitte hier.) Wohnbeihilfe kann natürlich auch von Nichtstudenten beantragt werden (Informationen zur Wohnbeihilfe in der Steiermark.)
Im Allgemeinen kann bereits ein sparsamer Lebensstil den Grundstein für mehr Geld für andere Bereiche legen. Bei Essen, Trinken und Kleidung kann so viel gespart werden, wenn man in einigermaßen vernünftigem Maß konsumiert und eventuell auch zu billigeren Angeboten greift. Natürlich, hin und wieder darf man sich auch etwas gönnen, darauf darf nicht vergessen werden. Dies kann man übrigens auch als Motivationsfaktor für Prüfungen und dergleichen einsetzen – funktioniert in den meisten Fällen erstaunlich gut.
Im Endeffekt muss jedoch jede/r für sich selbst entscheiden, wie mit dem vorhandenen Geld umgegangen wird, doch hoffentlich konnte hier ein kleiner Anreiz gegeben werden!