Private Altersvorsorge immer beliebter
In Österreich werden klassische Veranlagungsformen, wie zum Beispiel die private Altersvorsorge immer beliebter. Dies geht aus der Marktforschung deutlich hervor. Das Sparbuch bleibt zwar immer noch auf Platz eins aber der Bausparvertrag holt stetig auf. Nach zwei Jahren Pause geht der Trend nimmt der Trend zu einer Lebensversicherung immer mehr zu. Vor allem wird man jetzt auch am Weltspartag darüber sehr gut informiert.
Im Jahr 2007 startete die Marktforschung eine Umfrage, welche ergab, dass gerade mal 28 Prozent eine Lebensversicherung enthielten. Im ersten Quartal 2009 bestätigten es nur noch knapp 16 Prozent. Der gleiche Ablauf war auch bei der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge. Sie viel aber von 22 auf nur noch 13 Prozent. Die privaten Zusatzpensionen halbierten sich sogar von 14 auf nur noch 7 Prozent der Stimmen. Ganz anders hingegen war es beiden Sparbüchern. Im Jahr lag die Nutzung von Sparbüchern noch bei etwas mehr als 15 Prozent. Dennoch wurde das im Jahre 2001 und 2002 noch übertrumpft. Im Jahr 2008 überholte das Sparbuch mit einem Wert von über 50 Prozent den Bausparvertrag als beliebteste Anlageform. Dies soll aber noch nicht alles gewesen sein. Im dritten Quartal des Jahres 2009 steht das Sparbuch mit 53 Prozent an der obersten Spitze. Dies belegt die erste Bank der österreichischen Sparkassen AG. Die Spareinlagen dieser Bank sind im ersten halben Jahr 2008 um 17 Prozent auf einen sensationellen Rekordwert von 26,5 Milliarden Euro gestiegen. So kann man sagen, dass österreichweit die Sparquote mit über 12 Prozent stark am Steigen ist. Im Jahre 2005 stand die Quote noch bei 9,7 Prozent. Mit diesen Erfolgen nimmt auch die Unsicherheit tendenziell ab. Die Gründe dafür liegen für die Marktforschung eindeutig auf der Hand. Zu dem wurde die Unsicherheit weniger aber man merkt jedoch noch sehr deutlich, dass sie dennoch vorhanden ist. Auf einer Seite trauen die Menschen dem was sie kennen, wollen aber dennoch ihr Geld nicht lange Binden. Die Unsicherheit könnte ja wieder mehr zu nehmen und es könnten wieder andere Sparmethoden modern werden. Der bevorstehende Weltspartag könnte noch einmal einen Aufschwung verursachen. Jeder fünfte Österreicher also um es genau zusagen 1,8 Millionen Menschen wollen an diesem besonderen Tag in die jeweiligen Sparkassen kommen. Dies berichtet die erste Bank nach einer aktuellen Imas-Umfrage. Der Bausparvertrag hat 2007 an seiner Bedeutung verloren. Doch dies macht er jetzt wieder gut. Im dritten Quartal dieses Jahres platziert sich diese Sparmethode mit 49 Prozent auf dem zweiten Platz. Dies ist im Gegensatz zum zweiten Quartal ein Anstieg von ungefähr sechs Prozentpunkten. Bei den Bausparkassen macht sich die Beliebtheit des Bausparers deutlich bemerkbar. Es sind deutlich mehr Verträge abgeschlossen wurden als noch vor einigen Jahren. Durch die neu gewonnenen Sparmethoden nimmt das Interesse an Wertpapieren immer wieder ab. Investmentfonds erreichen seit dem Neujahresvergleich den niedrigsten Wert. Das Interesse an Aktien sank in der letzten Zeit ebenfalls weiter. Nur sechs Prozent der Stimmen fanden im zweiten Quartal diese besonders interessant. In dem dritten Quartal ist erstmals wieder eine leichte Erholung zu erkennen. Die Aktien stabilisieren sich, wenngleich noch immer auf niedrigem Niveau. Auch die Investmentfonds konnten ein wenig an Stimmen gewinnen. Mit Hilfe der positiven Grundstimmung werden auch die klassischen Versicherungsprodukte wieder ansprechender gefunden. Die Pensionsvorsorge legt von 13 auf 17 Prozent zu. Auch die klassische Lebensversicherung hat von 17 auf 20 Prozent zugelegt.
Der Weltspartag wird die Menschen und Sparer über die einzelnen Möglichkeiten informieren. Zu dem locken sie mit attraktiven Angeboten und niedrigen Zinsen. Dennoch sollte man sich vor Abschluss eines Vertrages immer mehrere Meinungen anhören. Denn manche Verträge sind nur am Anfang gut und dann werden beispielsweise die Zinsen erhöht.
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