Österreich Einlagensicherung Staat garantiert Einlagen bis 100.000 €

Da viel Geld von Sparbüchern abgehoben und in Bundesanleihen bzw. Bundeschatzbriefe angelegt werden, gibt es nun eine Reaktion durch die EU-Finanzminister mit einer erhöhten Einlagensciherung.

Während die Bundesschatzscheine der Republik Österreich durch die Finanzkrise verstärkt nachgefragt wurden (Geld direkt durch Staat veranlagt). Durch die hohe Nachfrage wurde die Verzinsung auf 3,6 % gesenkt (ein Monat), dies hat die zuständige Bundesfinanzagentur beschlossen. Wenn man KeSt und Kapitalertragssteuer absetzt, ist dies ein realer Wertverlust der Anlage.

Dennoch haben am Dienstag sehr viele Leute ein Konto bei der Staatsagentur eröffnen wollten. Insgesamt sollen momentan 1,1 Milliarden Euro in Bundesschatzscheinen investiert sein.

Das Limit ist nun bis 50.000 Euro gesetzt, bzw. ist dies das Ziel der EU Vorgaben. Die einzelnen Nationen dürfen/können natürlich für eine noch höhere gesetzliche Einlagensicherung sorgen.

Österreich Einlagensicherung bis 100.000 Euro
Das Parlament möchte so bald wie möglich tagen und eine Lösung in wenigen Tagen herbeiführen, daher muss eine Sondersitzung des “alten” Parlaments einberufen werden.

Wenn Deutschland jedoch die Gesetze zur vollen Einlagensicherung in Höhe aller Spareinlagen absichert, kann es sein, dass auch in Österreich die Einlagensicherung höher als die “geplanten” 100.000 Euro ausfällt.

Die zweite Garantie der EU Finanzminister bezieht sich darauf, systemrelevante Banken nicht pleite gehen zu lassen, dies kann je nach Land entschieden werden.

Siehe auch:
Staatsgarantie für Großbanken

Ebenfalls lesenswert im Finanz Blog:

Lass uns darüber reden!
Name und Email sind nötig
Beteilige Dich an der Diskussion