Wirtschaftskrise: Irland pumpt 5,5 Mrd Euro in Banken

Die Banken in Irland bekommen eine Staatshilfe in der Höhe von 5,5 Mrd. Euro. Die Bank of Ireland bekommt ebenso 2 Milliarden Euro wie die Allied Irish Banks, so die Regierung. Der Staat werde mit 25 Prozent an den beiden Instituten beteiligt. Die Anglo Irish Bank bekommt 1,5 Milliarden Euro und wird mit 75 Prozent Anteile für den Staat quasi verstaatlicht.

Für die Finanzhilfen müssen die Banken ihr Kredit-Geschäft mit kleinen und mittleren Kunden ausbauen, um das Geschäft für Privatkredite und Geschäftskredite zu verbessern. Eine Dividende von 500 Millionen Euro für die Regierung ist zusätzlich angedacht.

Weitere Hilfen werden nicht ausgeschlossen, die Aktien der Banken waren zuletzt auf einem Rekord-Tief. Die Bankeinlagen sind bis 2010 abgesichert, so die irische Regierung (Einlagensicherung bereits im September ausgesprochen).

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Nun ist abzuwarten, wie sich die neuerliche Unterstützung der Banken in Irland auf die Wirtschaft in Irland und die dortige Entwicklung, auch bei der Kreditvergabe, entwickeln wird können. Ob dieser Schritt der richtige war (von Seiten der Regierung) wird sich erst im Falle eines möglichen Erfolgs dieser Massnahme zeigen. Langfristig wird die Regierung evtl. an wieder erstarkten Banken (durch die 25 %) profitieren können, kurzfristig wird jedoch viel Kapital riskiert.

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