Weihnachten: Shopping ohne Ende?
TweetJedes Jahr spürt man ihn deutlich: den Weihnachtswahnsinn. Das hört sich jetzt vielleicht negativ an, ist so aber nicht gemeint. Der Wirtschaft tun die jährlichen Einkaufsbooms rund um den 24. Dezember gut, allen voran dieses Jahr nach der Finanzkrise. Der heutige letzte Samstag vor der großen Bescherung stand sicherlich allerorts ganz im Zeichen der letzten Weihnachtseinkäufe.
Beim Gang durch die Grazer Herrengasse war ganz offensichtlich, dass viele Leute noch auf der Suche nach dem perfekten Geschenk waren oder einfach das Weihnachtsshopping gemütlich ausklingen lassen wollten. Denn so überfüllt wie am heutigen Tag war die Grazer Shoppingmeile während der gesamten vorigen Woche nicht, möchte man meinen.
Dabei ist gerade jetzt ein starker Konsum lebensrettend für unsere doch recht angeschlagenen Konjunkturen. Des Weiteren ist es schön, dass ein Fest wie Weihnachten nicht spürbar unter der allgemeinen Finanzhysterie, die in den letzten Wochen und Monaten vorherrschend war, leiden muss. Wer weiß, vielleicht beruhigt sich die gesamte Situation nun allgemein ein wenig – zu wünschen wäre dies uns allen.
Dass es freilich genügend Fälle gibt, die finanziell gerade in der Weihnachtszeit besonders leiden müssen, darf dabei keinesfalls unbeachtet bleiben. Wird das Geld knapp, kann kaum mehr etwas genossen werden. Haben dann auch noch die Liebsten den einen oder anderen Wunsch, dem leider nur monetär nachgekommen werden kann, wird es hart.
Glücklicherweise finden sich immer wieder gutherzige Menschen, die die besinnlichste Zeit des Jahres für eine kleine Spende nützen und damit Bedürftigen ein wenig unter die Arme greifen.
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