Tipps zum alltäglichen Energiesparen

Unser Benzin war in diesem Jahr so teuer wie noch nie. Zum Jahresende sind die Kraftstoffpreise zwar wieder gefallen, doch wie lange dürfen wir uns über dieses Preistief freuen? Von den Energiekosten sind wir einen stetigen Anstieg gewohnt und so wandelte sich Energiesparen in den letzten Jahren von der Nischenthematik zum Trendthema.

Von erneuerbaren Energien über den Kaminofen bis hin zur Umrüstung auf Autogas ist alles möglich, was der Geldbeutel des einzelnen sich leisten kann. Nur leider ist das Budget nicht in allen Fällen für größere Ausgaben vorhanden, um eine langfristige Senkung der Energiekosten erzielen zu können. Auch Mieter sind einigen Einschränkungen unterworfen, da Vermieter oder Hausgemeinschaften oft die Kosten für Umrüstungen scheuen oder gar den Energiesparmaßnahmen gegenüber nicht aufgeschlossen sind.

Deswegen ist es aber noch lange nicht vorbei mit dem Energiesparen. Gerade in unsere alltägliche Routine haben sich viele Abläufe eingeschlichen, die mit minimalem Aufwand geändert werden können. Die Senkung der Energiekosten fängt gerade auch im Kleinen an und kann sich, je nach derzeitigem Verbrauch, auch erheblich auswirken. Zugegeben, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es fällt ihm nicht immer einfach seine alten Gewohnheiten loszulassen und durch Neue zu ersetzen. Aber auf einen Versuch sollten wir es doch ankommen lassen, unserem Geldbeutel zuliebe.

Was spricht zum Beispiel dagegen, am Abend vor dem zu Bett gehen, den Fernseher direkt auszuschalten und nicht im Stand-By Betrieb laufen zu lassen? Überlegen Sie mal, bei welchen und wie vielen Stromfressern in Ihrem Haushalt Tag und Nacht ein kleines Lämpchen leuchtet? Und wenn wir schon beim Strom sind, welche Lampen benutzen Sie? Sind Sie bereits auf die Energiespar-Alternativen umgestiegen? Nein? Dann könnte es langsam Zeit werden. Achten Sie darauf das Licht auszuschalten, wenn Sie in einen anderen Raum gehen oder brennt in Ihrer gesamten Wohnung die Festbeleuchtung? Wollen Sie bei der Helligkeit Operationen durchführen oder genügt eine gedämpftere Lichtquelle?

Wie oft tauen Sie eigentlich Ihren Kühlschrank ab? Wussten Sie, dass dies den Energieverbrauch senken kann, wenn Ihr Eisfach nicht mehr Eis an den Wänden als Inhalt enthält? Und wie viel Wasser erhitzen Sie im Wasserkocher im Vergleich zu dem was Sie benötigen? Lassen Sie das schöne warme Wasser am Wasserhahn laufen, während Sie Ihre Zähne putzen oder sich unter der Dusche gerade einseifen?

Ach ja, warm… wie ist denn die Raumtemperatur in Ihren geheizten Räumen und vor allem ist sie in jedem Raum gleich? Benötigen Sie in Schlafzimmer und Küche die gleichen Temperaturen wie in den anderen Räumen, oder könnte es dort nicht vielleicht auch ein paar Grad kühler sein? Die Heizkosten haben es doch auch ganz schön in sich. Schade nur, dass wir daran nicht jeden Monat mit der dicken Rechnung erinnert werden, da vergisst man leicht, dass es eigentlich schon fast zu warm ist in den eigenen vier Wänden. Haben Sie Rollläden an den Fenstern? Lassen Sie diese über Nacht offen oder schließen Sie sie um zu verhindern, dass die Wärme nach draußen flieht?

Und was tun Sie bezüglich Ihres Benzinverbrauchs? Lassen Sie Ihr Auto regelmäßig warten und prüfen Sie regelmäßig den Luftdruck Ihrer Reifen? Und wie viele zusammengerechnet schweren Dinge liegen in Ihrem fahrbaren Untersatz, die sie dort eigentlich gar nicht benötigen? Je nach dem, wie viele Kilometer Sie verfahren, könnten all diese Kleinigkeiten schon ein paar Euro Benzinkosten im Monat weniger ausmachen, vor allem wenn Sie sich zudem angewöhnen das Gaspedal nicht ganz so weit durchzudrücken, als wäre jemand hinter Ihnen her, und etwas früher in die höheren Gänge zu schalten.



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