Wie geht es mit Opel weiter?
TweetBundeskanzlerin Angela Merkel ist um die Rettung von Opel sehr bemüht. Der deutsche Autokonzern hat unter den Problemen von GM sehr zu leiden. Dabei ist Opel nicht der einzige Fall, den es zu besprechen gilt. Auch von anderen Seiten wird der Hilferuf nach staatlicher Hilfe immer lauter.
Der Staat kann jedoch die private Kaufkraft nicht ersetzen und ist auch nicht für die Fehler der Industrie zur Verantwortung zu ziehen. Wichtig zu bedenken ist es momentan auch, dass eine eventuelle Unterstützung von Opel nicht in Wahrheit dem Mutterkonzern GM zugute kommt. Merkel hat diese Bedingung bereits gestellt, wonach kein Cent an Hilfsgeld an die USA abfließen dürfe.
Eine Insolvenz von GM könnte Opel allerdings in den Abgrund ziehen, womit ca. 100.000 Arbeitsplätze gefährdet wären. 750.000 Menschen sind in Deutschland insgesamt in der Autoindustrie tätig.
Laut GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster bestehe “die feste Absicht, dass die Mittel in Deutschland bleiben”. Dies bedeutet, dass nichts in die USA an den maroden Mutterkonzern GM abfließen werde. Des Weiteren möchte man auch nur für ein worst-case-Szenario vorsorgen, wenn also GM tatsächlich zahlungsunfähig werden sollte. Denn im Prinzip herrschen bei Opel momentan keine Liquiditätsengpässe.
Staatliche Hilfe für die schwedischen Autokonzerne Volvo und Saab?
Die schwedische Regeirung überlegt dies momentan, da ja diese beiden Konzerne ebenfalls an die USA gebunden sind, nämlich Volvo an Ford und Saab an GM.
Zum Thema Rettung von Opel siehe auch:
Bedingung für Opel Bürgschaft
Wäre eine Opel Pleite ein Fall für den Staatsanwalt? – Fragt sich der weissgarnix Blogger
Opel retten? -> Cyberdelia ist dagegen
Opel-Übersicht
(Quellen: derstandard.at [17.11.08], “Die Presse” Printausg. 18. Nov. 2008)
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