Auch Raiffeisen ruft Staatsgelder ab -Volksbanken mit Kapitalerhöhung
TweetNachdem sich bereits die Erste Bank als Erste staatliches Geld geholt hat, wird jetzt auch Raiffeisen folgen. Dies wird ebenfalls durch den Verkauf von Parizipationsscheinen erfolgen.
Da der Bund Partizipationskapital zeichnet, jedoch nicht mitreden darf (sondern nur Zinsen bekommt), bringt dies einen Vorteil im Wettbewerb. Die Kernkapitalquote wird auf 9 Prozent steigen, dies führt zu besseren Finanzierungsmöglichen/Geldflüssen im iternationalen Bereich. Somit kann man sich einen Wettbewerbsvorteil sichern.
Am 25. November erfolgt eine Aktionärsversammlung. Die Höhe der Zinsen ist noch nicht bekannt, vermutlich werden sich die Zinsen jedoch im gleichen/ähnlichen Bereich wie bei der Ersten Bank bewegen (ca 8 Prozent).
Zusätzliches Kapital für die Volksbank
Auch die Volksbank AG wird Gelder benötigen, da sie für die Kommunalkredit Gelder abschreiben muss, wodurch die Kernkapitalquote sinkt. Dies erfolgt jedoch nicht über den Staat, sondern durch eine Kapitalerhöhung durch die RZB und die deutsche DZ-Bank als Kernaktionäre. Hier wird mit ca 600 Euro spekuliert, ein höherer Bedarf von 1,5 Mrd Euro steht jedoch im Raum.
Ein weiterer Kandidat für die staatliche Hilfe ist hier die Hypo Group Alpe Adria, um die Kernkapitalquote zu erhöhen. Weitere Banken wie die Bawag und Bank Austria prüfen noch die Möglichkeit.
Ergänzung:
Wann in welchem Umfang Geld abgerufen wird, bzw. ob sich die Gerüchte/Informationen der Medien hier bewahrheiten, ist noch nicht bestätigt. Angeblich will die RZB diese Woche das Modell nützen.
Für den Staat wird die Bankenhilfe evtl. sogar ein gutes Geschäft, je nach Höhe der Verzinsung und zur Verfügung gestellten Gelder.
Zum Thema siehe auch:
Wiener Zeitung (Quelle)
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