Österreicher sparen 152 Euro pro Monat

Besonders die Finanzkrise hat in den letzten Monaten viel verändert und auch die Menschen haben ihre Einstellung gegenüber dem Sparen geändert. Die Österreicher sparen mehr. Im Jahre 2006 wurden gerade mal 132 pro Monat gespart. Jetzt sind es 155 Euro als noch 23 Euro mehr als die Jahre zu vor. Dies ist ein guter Erfolg und zeigt das die Finanzkrise im Hinblick des Sparens keine weiteren Schäden hinterlassen hat. Dies ist auch zum besonderen Vorteil auf den bevorstehenden Weltspartag. So gehen die Leute mit einem ganz anderen Gefühl an diesen Tag heran.

Die Sparquote der Österreicher erreicht einen Rekordwert von 12 Prozent. Als beliebtestes Anlageprodukt gilt nach wie vor das Sparbuch. Laut einer Umfrage besitzen 8 von 10 Österreichern ein Sparbuch. Dies sind 78 Prozent. Der Bausparvertrag gilt mit 58 Prozent als zweitbeliebtestes Anlageprodukt. Dicht gefolgt sind die Lebensversicherung und die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge. Immerhin geben auch 17 Prozent geben auch Fonds als Anlageprodukt an. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Marktforschungsinstitut IMAS im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen. Zu dieser Lage äußerte sich Kärntner Sparkasse Vorstandsdirektor Mag. Gernot Schmerlaib, dass die aktuelle Wirtschaftslage mit Sicherheit mitverantwortlich an dem geänderten Sparverhalten ist. In der Hoffnung, dass es noch mehr bergauf gehen könnte, entscheiden sich viele Kunden erst einmal zu warten und das Geld wird so lange auf dem Sparbuch abgelegt. Zu dem gibt es bei den Sparmotiven auch deutliche Verschiebungen, wenn dies auch kein Fall für Überraschungen ist. Die finanzielle Absicherung ist dennoch der Grund Nummer eins. Dies bestätigten 84 Prozent der Bevölkerung. Sollte man sich bereits eine kleine Absicherung angeschafft haben, ist es an der Zeit, mit einem Bausparer oder einer Vorsorge fortzufahren. Seit Ausbruch der Krise hat sich die risikoscheu auch deutlich verschärft. Im Vergleich zu 2006 sind die Sorgen und Ängste bei den Österreichern deutlich gestiegen. Gleich 16 Prozent mehr als die Jahre zuvor, machen sich Gedanken über die Inflation. Fast ebenso vielen bereiten die Kursverluste an der Börse und der damit sinkende Wert, weiteres Kopfzerbrechen. Sparen ist bei den Kärntnern als sehr wichtig eingestuft worden. Im Gegensatz zu der gesamtösterreichischen Entwicklung hat das Sparen in Kärnten nur geringfügig an Bedeutung verloren. Jedoch werden in diesem Ort die Sparbücher etwas weniger genutzt als noch in gesamt Österreich. Dies betrifft auch Sparkonten oder die Sparkarte. Die Menschen in Kärnten sparen mit 152 Euro im Monat durschnittlich geringfügig weniger als die österreichische Bevölkerung insgesamt. Aber dennoch schon deutlich mehr als noch vor drei Jahren. Hier lag die Sparquote erst bei 9,7 Prozent im Jahr 2008 stieg sie auf 12,0 Prozent. Rund ein Fünftel der Kärntner Bevölkerung ist mit dem Ausmaß des derzeitigen Sparens zu frieden und dies stieg auch in den letzten drei Jahren stetig an. Die Kärntner sparen immer noch am liebsten für die eigene Absicherung oder die für ihre Kinder. Bei älteren Leuten dient die Absicherung noch als zusätzliche Altersvorsorge oder es soll dazu dienen, sich früher aus dem Berufsleben zu verabschieden. Größere Anschaffungen oder Renovieren sind ein weiteres starkes Motiv der Anschaffungen.

Der Weltspartag soll dazu beitragen, dass dieser Aufschwung die nächsten Jahre anhält. Deshalb sollen sich soviel Menschen wie nur möglich in ihren Sparkassen informieren und sich rechtzeitig für das Richtige entscheiden. Für ein Fünftel der Kärntner Bevölkerung ist der Weltspartag ein Grund, um in die Bank zu gehen.



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