Beitragsberechnung zur KFZ-Versicherung

In vielen Ländern hält sich der Gesetzgeber gänzlich aus den Angelegenheiten, zu der Preisgestaltung der Anbieter von den KFZ-Versicherungen heraus. Lediglich die prozentuale Höhe der Versicherungssteuer wird von dem Gesetzgeber vorgeschrieben.

Diese Versicherungssteuer ist für alle Versicherer in der KFZ-Versicherung gültig und muss strikt eingehalten werden. Dies ist natürlich nicht die einzige Funktion, welche eine Rolle in der KFZ-Versicherung spielt. Eine Reihe von Faktoren hängen auch von dem Versicherungsnehmer ab. Zum einem hängen diese von dem Fahrzeug ab, welches versichert werden soll. Zum anderen aber auch von der Person selbst. Es kommt darauf an, wie Alt das Auto ist, wie viel Liter er verbraucht und wie es mit dem Kilometerstand aussieht. Zum anderen ist das Alter des Versicherungsnehmers sehr relevant. Ist man noch unter 23, ist der Versicherungsbeitrag um einiges höher als bei einer Person, welche über 23 ist. Zum anderen kommt es noch darauf an, wie lange man seinen Führerschein besitzt und ob man bis jetzt unfallfrei gefahren ist. Je nach Unfallhäufigkeit oder auch Unfallfreiheit folgen entweder ein zusätzlicher Aufschlag oder auch ein Rabatt auf den Grundbetrag. Dieser liegt in der Regel bei 100 Prozent. Diese Faktoren spielen in der KFZ-Versicherung eine sehr große Rolle. Zu den Faktoren, welche die Beitragshöhe beeinflussen und direkt mit dem Fahrzeug in Verbindung stehen, gehören die Typklasse und der Regionalklasse ebenfalls mit in die Berechnung hinein. Je nach Modell Ausführung und Herstellers des zu versicherten Fahrzeugs wird es in die entsprechende Typklasse eingestuft. Die Regionalklasse ist dafür zuständig, in welchem Gebiet das Fahrzeug zugelassen werden soll. Zu dem ist über die Regionalklasse zu erfahren, wie oft das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war, ob durch Eigenverschulden oder nicht. Zu dem ist sehr gut zu erkennen, in welchen Gebieten besonders häufig Unfälle entstanden sind. Angaben zu der Unterbringung des Fahrzeugs und das Datum des Erhalts des Führerscheins, Alleinnutzung des Autos und der Punktestand in Flensburg spielen zu dem eine große Rolle, um den Prozentsatz zu erhöhen oder zu senken. Besonders wichtig ist es, die einzelnen KFZ-Versicherungen einmal miteinander zu vergleichen. Mitunter können große Abweichungen von den zu zahlenden Beiträgen zum Vorschein kommen. Durch den Vergleich kann man schon einmal etwas Geld sparen, welches man ohne einen Vergleich eingebüßt hätte. Man sollte sich vor allem auch merken, je höher die Prozente beziehungsweise die SFK oder auch Schadenfreiheitsklasse genannt, desto höher auch der Versicherungsbeitrag. Ein Fahranfänger, welcher das Auto, das erste Mal auf sich zulässt, hat eine deutliche höhere Prämie, als jemand, der seit einigen Jahren mit dem eigenen Auto unfallfrei gefahren ist. Hier gilt vor allem, je länger man sein Auto hat desto niedriger werden die Prozente und auch der dementsprechende Beitrag. Voraussetzung ist natürlich, dass man bis dato unfallfrei gefahren ist.

Bei der Vollkaskoversicherung ist es fast ähnlich. Auch hier wird die Anzahl der selbstverschuldeten Unfälle in die Beitragsberechnung mit einbezogen. Durchaus ist es möglich, das man bei der Vollkasko eine andere Schadenfreiheitsklasse bekommt, als in der Haftpflicht. Dies kommt vor, wenn man beispielsweise einen entstandenen Schaden nicht über die Versicherung hat zahlen lassen, sondern über sich selbst. Bei der Teilkasko ändert sich der Betrag durch Unfallhäufigkeit nicht. Wichtig ist es hier sich gut beraten zu lassen und sich beispielsweise im Internet gut zu belesen und zu informieren. So findet man mit Sicherheit eine gute KFZ-Versicherung, welche einem auch nach einem Unfall gut zur Seite steht. Ein guter Tipp ist es auch, sich von den KFZ-Versicherungen ein Nutzungsprofil erstellen zu lassen, so lassen sich die einzelnen Versicherungen am besten vergleichen.

Ebenfalls lesenswert im Finanz Blog:

Lass uns darüber reden!
Name und Email sind nötig
Beteilige Dich an der Diskussion