Kärnter Investmenthaus AvW mit Betrugsanzeige – Aktie stürzt ab

Während es sich am Anfang um Gerüchte handelte und es keine Information vom Managment gab, gibt es jetzt die Information bzw. den Hintergrund, dass keine Genusscheine mehr vom Unternehmen zurückgekauft werden. Dies wurde von Willhelm Rasinger, (österreichischer Interessenverband der Anleger, IVA)m, bestätigt.

Ein Prokurist soll ebenfalls ohne Wissen des Vorstandes Transaktionen durchgeführt haben, dies solle bereits bei der Polizei angezeigt worden sein. Die AvW solle mittlerweile vor einem Kapitalengpass stehen. Dies betrifft die AvW Gruppe und nicht die AvW Invest AG, deren größter Eigentümer die Gruppe jedoch ist.

Der Kurs der AvW Invest AG ist um 26,5 % gesunken. Anleger hätten bei AvW keine Rechte, es gebe weder Dividenden noch Stimm/Kontrollrechte, so Rasinger. Da die Provisionen im Papier hoch waren, und nicht vor Gefahren gewarnt wurde (Beraterhaftung), war das Papier auch beliebt, so ein Branchenkenner.

Die Verhältnisse sind undurchsichtig, die 13 prozentigen (versprochenen) Wertsteigerungen seien mit den Titeln im Portfolio nicht möglich, vor allem nicht in den unrihigen Zeiten. Wie viele Genusscheine auf dem Markt sind ist nicht bekannt, 412.685 wurden laut AvW gezeichnet.

Zum Thema AvW siehe auch:
Quelle : Bericht der Kleinen Zeitung



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