Finanzmanagement in Zeiten der Finanzkrise oder Wie ich mein Geld handhaben kann

Sich über seine Finanzen und ihre Verwendung im Klaren zu sein, ist immer ein Vorteil. Selbst, wenn man jung ist und noch nicht so viel Verantwortung übernehmen muss wie jemand, der mitten im Leben steht und für alle seine Kosten selbst aufkommen muss.

Einer der wichtigsten Schritte, auf den man eigentlich gar nicht hinweisen muss, ist einfach nicht über seine Verhältnisse zu leben bzw. das Geld nicht „zum Fenster hinaus zu werfen“. Das klingt, wie gesagt, einleuchtend. Dennoch tun es viele Menschen und beklagen anschließend ein knappes Budget. Meinen Erfahrungen zufolge ist das ein Phänomen, dem zu einem großen Teil (aber natürlich nicht nur) Jugendliche unterworfen sind.

Oft sind diese beiden Situationen der Fall: Entweder verfügt man ohnehin über beschränkte Einkünfte oder man war vor kurzem so erfolgreich, dass man dachte, sich nun die ganze Welt leisten zu können. Und plötzlich steht man vor dem finanziellen Aus. In beiden Fällen schlimm, in zweiterem jedoch besonders bitter. Gerade junge Menschen und „Shoppingmäuse“ beklagen oft, dass zu wenig Geld für die nötigen Dinge vorhanden ist.

Des Weiteren gibt es aber auch jene Kategorie der „Jammerer“. Leute, die immer darauf hinweisen müssen, wie wenig sie denn nicht haben und denen es aber in Wirklichkeit erheblich besser als vielen anderen geht und die sich eigentlich bis auf einen Luxusurlaub nahezu alles leisten können. Diese eher unsympathisch anmutende Sorte sollte sich einmal Gedanken darüber machen, ob andere nicht wesentlich schlechter dran sind und wie gut es ihnen eigentlich geht.

Eines haben jedoch all diese „Gruppen“ gemeinsam: Ihr Finanzmanagement scheint denkbar schlecht zu sein. Eine einfache Möglichkeit ist es, sich einen kleinen Haushaltsplan anzulegen und seine Ein- und Ausgaben zu notieren. So schafft man sich einen schönen Überblick über sein verfügbares Budget bzw. erkennt, wo man eindeutig zu viel konsumiert. Eine einfache Methode, die allerdings viel bringen kann. Denn oft hat man nicht unbedingt zu wenig Geld, man setzt es nur ungünstig ein (und im Falle vieler junger Leute und Studenten geht man eindeutig zu oft fort und lässt dort viel Geld).

(Natürlich gibt es Ausnahmen, die über eine besondere Gabe im Umgang mit Geld verfügen, das sollte an dieser abschließenden Stelle auch erwähnt sein!)



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