Vermögenszuwachssteuer
TweetWäre es sinnvoll, eine Besteuerung von Vermögen bzw. von Vermögenszuwächsen einzuführen? Immer wieder wird emsig darüber verhandelt, immer wieder finden sich diverse Standpunkte zu diesem Thema in den Medien. Doch wie sinnvoll wäre die Einführung dieser umstrittenen Steuer?
Innerhalb des Betriebsvermögens ist die Besteuerung von Kapitalzuwächsen im Realisierungszeitpunkt schon längst vorgesehen. Damit dies im außerbetrieblichen Bereich auch eintreten kann, muss es dafür ein eigens vorgesehenes Gesetz geben. Eine Besteuerung kann entweder an den Veräußerungszeitpunkt gebunden sein oder pro Wirtschaftsjahr erfolgen. In letzterem Falle würde dies einen gesteigerten Administrationsaufwand nach sich ziehen, denn das Vermögen müsste regelmäßigen Schätzungen unterliegen. Veräußerungen im Realisationszeitpunkt verursachen zudem Probleme bei der Gewinnerfassung.
Eine Vermögenszuwachssteuer würde nun bedeuten, dass auch der Verkauf der eigenen 4 Wände oder von Schmuck einer Besteuerung unterlägen, genauso wie Steigerungen bei diversen Vorsorgeversicherungen. Im Interesse der Allgemeinheit dürfte eine derartige Entwicklung sicher nicht stehen, denn Menschen würden versuchen, ihr gewonnenes Kapital auf andere Weise zu sichern, wie etwa die Veranlagung im Ausland etc.
Wird Zuwachs im Vermögen berücksichtigt, muss dies auch mit Verminderungen geschehen. Damit wären wir wieder beim erhöhten Administrationsaufwand. Und Garantie zur finanziellen Unterstützung verschiedener Bereiche stellt diese Steuer eigentlich keine da, da das Steueraufkommen starken Schwankungen ausgesetzt wäre.
Politische Meinungen zur Vermögenszuwachssteuer:
Weitere Informationen zur Vermögenszuwachssteuer
Namensliste gegen die Vermögenszuwachssteuer in Österreich von Börse Express
Otto Normalinvestor: Meinung zur Vermögenszuwachssteuer
Eine kleine Einführung zur Vermögenszuwachssteuer
Bartenstein beruhigt Anleger
Überblick zur geplanten Vermögenszuwachssteuer
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