Einigung über US-Rettungspaket

Die Regierung in den USA hat sich über das 700-Mrd.-Dollar-Rettungspaket für die Rettung vieler von der Finanzkrise geschüttelter Banken geeinigt, was einer Summe von ungefähr 500 Mrd. Euro entspricht. Als Reaktion darauf konnten die Börsen in Europa wieder ein wenig aufatmen.

Trotz der jetzigen Übereinkunft gehen viele Finanzexperten in den USA (u.a. auch der IWF [Internationale Währungsfonds]) davon aus, dass man auch mit diesem Geldpaket die Wirtschaft nicht mehr retten könne und eine Rezession ins Haus stehe. Doch gehe es aber in erster Linie darum, den Banken zu ermöglichen, weiterhin Kredite an Unternehmen vergeben zu können, wodurch ein noch stärkerer Einbruch verhindert werden könne. Zusammen mit dem Geldpaket wurden auch eine erhöhte Sicherheit für Gespartes, eine Steuersenkung oder auch Entspannungen bei Energiekosten beschlossen.

Als Folge stieg in Österreich der ATX um 6,5% und allgemein verbuchten die Börsen in Europa gewinne von durchschnittlich 2-3%.

In Frankreich werden 22 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt, damit Kleinunternehmen nicht allzu sehr mit der gesunkenen Kreditvergabebereitschaft der Banken kämpfen müssen. Mittels diverser Projekte - u.a. in der Immobilienwirtschaft - möchte die Regierung nicht nur Preisnachlässe bewirken, sondern überdies eine Menge Arbeitsplätze sichern. Staatliche Bauprojekte könnten weiters in staatliche Sozialwohnprogramme eingegliedert werden.

Siehe auch:
Finanz Rettungspaket durch
700 Milliarden Dollar Rettungspaket genehmigt
Rettungspaket im zweiten Anlauf beschlossen

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  1. [...] nun ist es beschlossen, das Programm zur Rettung der US-amerikanischen Bankenlandschaft. Damit die Wirtschaft weiter vorangehen kann, hat der Kongress das 700-Milliarden-Programm gestern [...]

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