Der Internationale Währungsfonds hat geplant, 400 Tonnen Gold zu verkaufen. Der Erlös – beim gegenwärtigen Goldpreis rund 13 Mrd. Dollar oder rund 8,8 Mrd. Euro – soll größeren Handlungsspielraum ermöglichen und teilweise in Kredite an arme Länder fließen.
Als Käufer sind momentan nur Zentralbanken oder andere staatliche Institutionen vorgesehen. Anschließend könnte man sich vorstellen, auch an den freien Markt zu verkaufen. Mit seinen insgesamt über 3200 Tonnen Gold ist der IWF nach den USA und Deutschland der größte Goldbesitzer, was gegenwärtig einem Wert von ungefähr 99 Mrd. Dollar (67 Mrd. Euro) entspricht.
Durch den nun eingewilligten Verkauf der 400 Tonnen kann schnell Hilfe an die bedürftigsten Länder angeboten werden, was IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn sehr freut. Der Goldpresi werde sich dadurch nicht in unerwünschte Richtung entwickeln, ist man sich sicher. In den Jahren 1999 und 2000 hat der IWF das letzte Mal Gold zu Finanzierungszwecken verkauft.
(Quelle: Hamburger Abendblatt online, 21.9.2009)
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- Geschrieben am Dienstag, 22. September 2009 In
Kredite, Wirtschaft News