Finanzierung des Studiums
TweetGerade jetzt so kurz vor Beginn des neuen Semesters vermutlich ein heißes Thema: Wie finanziere ich mein Studium? Eltern, Nebenjob, Familien- und/oder Studienbeihilfe, Gespartes oder gar Studentenkredit? Möglichkeiten gibt es viele, nur ist es gut, über diese auch ausreichend informiert zu sein.
Viele Studenten genießen es, von den Eltern genügend in finanzieller Form unterstützt zu werden. Doch geht es nicht allen so – sie müssen nach neuen Methoden Ausschau halten. Nicht vergessen werden darf auf die Variante eines Studentenkredites.
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Immer wieder hört man von Studieninteressierten, denen es lediglich an einem mangelt: ausreichend Geld. Sie ziehen es daher in den meisten Fällen vor, statt zu studieren arbeiten zu gehen, da sich ein Studium einfach nicht in ihren finanziellen Möglichkeiten befindet. Eigentlich schade, wenn man bedenkt, welch kluger Kopf der Uni vielleicht verloren geht.
Begriffe wie Studienbeihilfe leuchten einem in so einer Situation vermutlich auf der Stelle ein. Dabei gibt es allerdings den Haken, dass der Erhalt und die Höhe der Studienbeihilfe vom Einkommen der Eltern abhängig ist. Immerhin gibt es ja jene Eltern, die zwar theoretisch über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, jedoch aber nicht bereit sind, dem Kind ein Studium zu finanzieren. In solchen Fällen muss anderswo Geld bezogen werden. Nebenjob. Nun gut, leichter gesagt, als getan. Diesen Nebenjob muss man auch erst einmal finden und zudem auch wegen Höhe des Gehalts aufpassen – ist dieses zu hoch, verliert man nämlich mitunter auch noch die Kinderbeihilfe. Nicht gut, wenn Geld ohnehin knapp ist.
Nebenbei einer kleinen Tätigkeit nachzugehen, die ein wenig Finanzielles einbringt, ist sicherlich kein Fehler. Wichtig ist dabei nur, genügend Zeit und Engagement für das Studium einzuplanen. Denn um dieses geht es ja schließlich bei der ganzen Sache. Denn bei Erhalt von Kinder- und auch Studienbeihilfe ist es unumgänglich, sich einigermaßen im vorgesehenen Rahmen der Mindeststudiendauer (zuzüglich Toleranzsemester) zu befinden – “Bummelstudenten” bekommen vom Staat keine Unterstützung!
Auf Ersparnisse – sofern vorhanden – zurückzugreifen, ist auch eine Option. Allerdings eine, die nur im Ernstfall in Erwägung gezogen werden sollte. Denn über Ersparnisse zu verfügen, ist v.a. in späteren Jahren positiv. Da bereut man es eventuell, wenn man sie bereits in jungen Jahren aufgebraucht hat (obwohl es natürlich keinesfalls falsch ist, in eine gute Ausbildung und in ein Hochschulstudium zu investieren, denn dies stellt eine Investition für das gesamte Leben dar!).
Last, but not least: der Studentenkredit. Wohl jede Bank hat hierzu etwas im Sortiment. Staatliche Studentenkredite, wie beispielsweise in Großbritannien oder Schweden üblich, gibt es zwar bei uns nicht, aber dennoch genügend andere Möglichkeiten. Konditionen unterscheiden sich je nach Bank, es geht nur noch darum, das für sich passende Angebot ausfindig zu machen.
Zwar ist es natürlich nicht ratsam, sich bereits in jungen Jahren zu verschulden, andererseits kann man mit einem Studienabschluss nicht nur eine qualifizierte Ausbildung vorweisen, sondern hat in den meisten Fällen auch Zugang zu besser bezahlten Jobs. Die Sicherheit, die für einen Studentenkredit verlangt wird, ist logischerweise die Absolvierung des Studiums. Ist dies geschehen, sollte auch die Tilgung des aufgenommenen Kredites kein Problem darstellen.
Ebenfalls mitentscheidend für die Beantragung eines Studentenkredites ist der Faktor Zeit – Nebenjobs kosten mitunter viel Zeit, was zur Folge haben kann, dass sich der Studienfortschritt erheblich verzögert. Da ist es vermutlich einfacher, sich einen kleinen finanziellen Vorschuss zu gewähren und diesen anschließend abzubezahlen, als sich während des Studiums abzurackern und dadurch Studienzeit einzubüßen.
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