viennaARTaward: Bankmanager Herbert Stepic wird am 17. Oktober für sein Lebenswerk als Sammler ausgezeichnet

Am 17. Oktober wird im Novomatic Forum einer der wichtigsten und renommiertesten Kunstpreise Österreichs, der viennaARTaward, vergeben.

Das Wiener Landesgremium des Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels würdigt damit Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um das Vermitteln, Bewerten, Bewahren und Fördern von alter und neuer Kunst verdient gemacht haben. In diesem Jahr erhält der Bankmanager Herbert Stepic einen viennaARTaward für sein Lebenswerk als Sammler. Die Preisträger werden im Rahmen einer glanzvollen Gala im Novomatic Forum geehrt.

Herbert Stepic quer_Copyright ROBIN CONSULT_Lespi (1 von 1) (2)

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Wien, 11. September 2017. Bereits zum 13. Mal ehrt der Wiener Kunsthandel Persönlichkeiten und Institutionen für ihre Verdienste rund um die Vermittlung von Kunst mit dem viennaARTaward.

Vergeben wird der Preis am 17. Oktober im Novomatic Forum in folgenden Kategorien: Klassischer Kunsthändler, Zeitgenössischer Kunsthändler, Museumswesen und Sonderpreis für Kunstvermittlung. Der viennaARTaward für sein „Lebenswerk als Sammler“ geht in diesem Jahr an den Bankmanager Herbert Stepic.

Entdeckt hat Stepic seine Sammelleidenschaft vor mehr als drei Jahrzenten, als er einem Händler an der Elfenbeinküste drei Masken abgekauft hat.

Seitdem gilt der 70jährige als leidenschaftlicher Kollektor afrikanischer Kunst und besitzt mehrere hundert moderne, aber auch tausende Jahre alte Stücke aus Holz, Metall und Terrakotta sowie zahlreiche Webe- und Perlenarbeiten.

Stepic reiht sich damit in eine lange Riege renommierter Sammler ein.

Den viennaARTaward erhielten bis dato u.a. auch die Unternehmer Agnes und Karlheinz Essl sowie die scheidende Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums, Sabine Haag.

Awards sind Einzelstücke aus Terrakotta von Star-Bildhauer Peter Paszkiewicz

Die viennaARTaward-Skulptur für die Gewinner wird jedes Jahr von einem zeitgenössischen Künstler oder einer zeitgenössischen Künstlerin entworfen. In diesem Jahr konnte dafür der oberösterreichische Bildhauer Peter Paszkiewicz gewonnen werden. Der geborene Gmundner Peter Paszkiewicz, der an der Akademie der bildenden Künste Wien studiert hat, zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen österreichischen Bildhauern. Zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligungen an Gruppenausstellungen und Symposien begleiten sein Schaffen. Paszkiewicz ist Mitglied des Kunstforums Salzkammergut und des Oberösterreichischen Kunstvereins, dessen Präsident bzw. Vizepräsident er mehrere Jahre war.

Paszkiewicz besondere Aufmerksamkeit gilt dabei immer dem Material, seiner Form und seiner Maserung. Materialauswahl und Steinbearbeitung, Formüberlegung und Oberflächenwirkung bilden ein ganzheitliches Konzept, das körperliches, geistiges und existenzielles an einen Punkt größter Zurücknahme und intensivster Wirksamkeit bringt.

Bei der Gestaltung des ca. 1 Kilo schweren und 40 Zentimeter hohen Awards fiel seine Wahl auf Terrakotta. „Die Herstellung, die von meiner Intuition angetrieben wurde, war ein morphologisches Abenteuer. Die kleinen Terrakotta-Skulpturen, die an die Preisträger gehen, sind in ihrer Grundform gleich, die Details sind allerdings unterschiedlich.

Dadurch wird jeder Award zum individuellen Einzelstück. Da sie aus gebrannter Lehmerde bestehen, sind sie Teil des Bodens, auf dem wir uns bewegen, und über Intelligenz und Tun, Einsichten zu gewinnen versuchen. Eben das verbindet sich in den Terrakotta-Skulpturen zu einem Ganzen. So gibt es einerseits ein Gemeinsames, gleichzeitig aber sind sie auch Unikate“, erklärt Paszkiewicz.

Der Preis wird 2017 als Edition in einer Auflage von 5 Stück von der Galerie artmark produziert. Die Limited Edition ist ab 18. Oktober 2017 in der Galerie zum Preis von 1000,00 Euro erhältlich.

Tradition: Bedeutende Künstler gestalteten Award-Skulptur

Die Preis-Skulpturen, die bereits als begehrte Sammlerstücke gelten, haben folgende KünstlerInnen in den vergangenen Jahren gestaltet: Leo Zogmayer „schön“ (2002), Gerold Tagwerker „mirror light“ (2003), Oskar Höfinger „Symbiose“ (2004), Esther Stocker „Element“ (2005), Werner Feiersinger „12×32“ (2006), Marko Lulic „Gebäude I“ (2007), Roland Kollnitz „Sammlerstück“ (2008), Fabian Seiz „Sputnik“ (2009), Sonja Gangl „Amber“ (2010), Michael Kienzer „Goldene Nase“ (2011), Anna-Maria Bogner „o. T.“ (2013) und Peter Weibel „Scanned Object“ (2017)

Hohes Ansehen in der internationalen Kunstwelt: Die bisherigen Preisträger

Herbert Asenbaum, Wolfgang Bauer, Peter Baum, Benediktinerstift Admont, Heike Curtze, Jenö Eisenberger, Agnes und Karlheinz Essl, evn sammlung, Gerbert Frodl, Helmut A. Gansterer, Alexander Giese, Herbert Giese, Roman Herzig, Ernst Hilger, Grita Insam, Renate Kainer, Edelbert Köb, Eberhard Kohlbacher, Horst Köhn, Wolfgang Kos, Walter Koschatzky, Erika und Peter Kovacek, Johann Kräftner, Ursula Krinzinger, Helga Krobath, Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich, Manfred M. Lang, Ilse Lehner-Dorner, Rudolf Leopold, I.I.D.D. Fürst Hans-Adam II. und Fürstin Marie von und zu Liechtenstein, Erwin Melchart, Christian Meyer, Oesterreichische Nationalbank, Tobias G. Natter, Peter Pakesch, Ernst Ploil, Sonja Reisch, Thaddaeus Ropac, John Sailer, Klaus Albrecht Schröder, Rosemarie Schwarzwälder, Harald Schweiger, Rudolf von Strasser, Elisabeth Sturm-Bednarczyk, Sammlung Verbund, Alois Wienerroither, Eleonore Wiesinger, Hubert Winter, Barbara Wimmer, Gabriele Wimmer, Reinhold Würth, Christa Zetter, Heinz Josef Angerlehner, Miryam Charim, Patrick Kovacs, Johannes Faber, Sabine Haag

Über den viennaARTaward

Museumsleute, Galeristen, Kunsthändler, Sammler, Kunstjournalisten und Kunsthistoriker beschäftigen sich täglich mit Künstlern und Künstlerinnen und deren kreativem Potential. Sie vermitteln, bewerten, bewahren, stellen aus und verhelfen Neuem zum Durchbruch. Um diese Leistungen in der Öffentlichkeit zu würdigen, vergibt das Wiener Landesgremium des Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels seit 2002 den viennaARTaward – vormals OscART – einen Ehrenpreis für besondere Verdienste um die Kunst, ihre Vermittlung und Vermarktung in den Kategorien Klassischer Kunsthändler, Zeitgenössischer Kunsthändler, Museumswesen, Lebenswerk als Sammler und den Sonderpreis für Kunstvermittlung.

Der viennaARTaward 2017 wird unterstützt durch: artmagazine, Brod Media GmbH, Bundesgremium des Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandels, Dorotheum GmbH & Co KG, Graphisches Atelier Neumann GmbH, Im Kinsky Kunst Auktionen GmbH, Kovacek Wein, M.A.C. Hoffmann & Co. GmbH, Novomatic Forum, RESSLER KUNST AUKTIONEN, WIKAM, Wirtschaftskammer Wien, Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG.

Die Verleihung des viennaARTawards 2017 steht unter dem Ehrenschutz des Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Christoph Leitl.

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