AK kämpft um Erhalt der Arbeitsplätze bei PPC Frauental

Die beabsichtige Schließung der PPC Insulators in Frauental erweist sich für AK-Präsident Josef Pesserl immer mehr als „Schildbürgerstreich“. Viele Großkunden – darunter die „Austrian Power Grid“ – schwören auf die Keramikisolatoren aus Frauental.

Erst jüngst bekundeten Vertreter der „Austrian Power Grid“ (APG) in einem Gespräch mit AK-Experten die Wertschätzung ihres Unternehmens für die Frauentaler Produkte, berichtet der Präsident der steirischen Arbeiterkammer, Josef Pesserl.

„Für die APG ist die PPC Frauental bereits über lange Jahre ein innovativer Partner mit hochqualitativen Produkten und würde es sehr begrüßen, auch weiterhin auf diese Produkte zugreifen zu können“, so die APG-Vertreter. Die APG ist als größter Betreiber von Stromnetzen in Österreich Großkundin des Frauentaler Unternehmens.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der aktuell hohen Auslastung des Standortes komme die beabsichtigte Schließung einer leichtfertigen und völlig verantwortungslosen Vernichtung von Arbeitsplätzen gleich.

Pesserl fordert den Eigentümer, den Finanzinvestor Triton, einmal mehr dazu auf, den Betrieb in Frauental aufrechtzuerhalten oder an einen der zahlreichen Interessenten zu verkaufen.

Eine Schließung sei eine krasse Fehlentscheidung, so Pesserl: „Ich kann nicht zur Kenntnis nehmen, dass einer solchen Fehlentscheidung die Existenz von 160 MitarbeiterInnen und deren Familien zum Opfer fallen sollen“. Die AK unterstütze daher den Kampf des Betriebsrates und der Gewerkschaft Bau-Holz um die Fortführung des Standortes.

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