Vorsicht beim Wechsel der Krankenversicherung
TweetDie Entscheidung für den Weg in die Selbstständigkeit ist in der Regel auch mit dem Wechsel der Krankenversicherung verbunden. Die privaten Versicherer knüpfen die Aufnahme an bestimmte Voraussetzungen. Über diese sollte sich jeder, der den Wunsch hat, seine Versicherung zu wechseln, vorher genau informieren. Sonst droht nach der Unterschrift ein böses Erwachen.<
Da private Krankenversicherungen bestrebt sind, möglichst effizient zu arbeiten, wird die Aufnahme von Patienten mit hohem Krankheitsrisiko nach Möglichkeit vermieden. Um das Risiko abschätzen zu können, muss man sich deshalb einige Fragen über den allgemeinen Gesundheitszustand und Vorerkrankungen gefallen lassen. Sieht der Versicherer ein erhöhtes Risikopotential, werden im Regelfall höhere Beitrage fällig, um das Risiko auf zu fangen. Es droht sogar die Ablehnung. Wer jetzt sagt, „dann lass ich einfach die eine oder andere Erkrankung weg....“, sollte sich im Klaren darüber sein, dass bewusst gemachte Falschaussagen die Kündigung des Vertrages nach sich ziehen können.
Auch ein Kinderwunsch sollte bedacht werden. In einer gesetzlichen Versicherung wird über die Familienversicherung für den Nachwuchs gesorgt. Private Krankenkassen erheben für den Filius in der Regel einen zusätzlichen Betrag. Dieser variiert zwischen den Anbietern, der Vergleich lohnt sich. !–more–>
Alle, die vorhaben, innerhalb der privaten Gesundheitsvorsorge zu wechseln, sollten sich ebenfalls über einige Punkte Gedanken machen. Viele der Privatversicherungen bilden als Vorsorge für das hohe Alter Rückstellungen. Diese würden zum Beispiel verloren gehen.
Eine neue PKV heißt auch, dass erneut die Gesundheitsabfrage durchgeführt wird. Bei zwischenzeitlich aufgetretenen Erkrankungen können hier Probleme auftreten. Das wirkt sich negativ auf die Beiträge aus. Gleiches gilt für das höhere Eintrittsalter.
Wie man sieht, bei einem Wechsel der Krankenversicherung gibt es einiges zu beachten. Ich hoffe, dass der kleine Artikel als Denkanstoß dient. Ein Grundsatz gilt aber immer – vergleichen hilft und zahlt sich aus.
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