Krankenversicherung

Der Schutz des eigenen Lebens ist mit Sicherheit das wichtigste, was es für fast alle Menschen gibt. Doch was tun wenn etwas passiert? Diese Frage muss gar nicht erst aufkommen, Sie müssen lediglich eine Krankenversicherung abschließen. Die Krankenversicherung unterliegt im speziellen Sinne dem Zweck, Sie vor Unfällen und Erkrankungen zu schützen, bzw. durch finanzielle Mittel zu unterstützen. Wenn man von Krankenkassen spricht, sollte man in jedem Fall zwischen mehreren Krankenkassentypen differenzieren. Die zwei größten Krankenversicherungsformen sind zum einen die private Krankenversicherung (PKV) und zum anderen die gesetzliche Krankenversicherung, welche auch als GKV bezeichnet wird. Die gesetzliche Krankenversicherung zeichnet sich vor allem dadurch aus, das sie zum Solidarsystem gehört. Die Krankenkasse und die dazugehörigen Verordnungen sind im Solidargesetzbuch (SGB) und auch im SGB V geregelt und fest verankert.

Die gesetzliche Krankenversicherung versichert mehrere Personengruppen. Arbeitnehmer sowie auch Empfänger von Arbeitslosengeld können auf die gesetzliche Krankenversicherung zurückgreifen, unter bestimmten Umständen trifft dies auch auf Selbstständig tätige Personen zu, je nach dem welcher gewerblichen Tätigkeit sie nachgehen. Im Gegensatz zu den oben aufgeführten Personengruppen zählen die Sozialhilfeempfänger nicht zu den gesetzlich versicherten Personen, sondern sie sind speziell über die Gemeinde versichert.

Die gesetzliche Krankenversicherung bedient sich dem Vorteil, das neben dem Arbeitnehmer an sich auch dessen Familie mit versichert ist. Dieser Fall tritt jedoch nur dann ein, wenn der Ehegatte über kein gesondertes Einkommen verfügt. Neben dem Ehepartner sind auch die anderen Familienmitglieder (Kinder) über den Erwerbstätigen versichert. Dies geschieht automatisch und es ist keine gesonderte Abgabe zu leisten. Die gesetzliche Krankenversicherung arbeitet nach einem ganz einfachen Prinzip.

Die gesetzliche Krankenversicherung wird durch das Umlagevermögen finanziert, welches durch die Beiträge der einzelnen Mitglieder, in Form von monatlichen Abgaben finanziert wird. Diese Methode ist seit Jahren erprobt und hat sich als die sinnvollste Methode erwiesen, da jede Person nur einen geringen Beitrag leisten muss, um im Krankheitsfall über einen optimalen Schutz verfügen zu können. Die Kosten bei der gesetzlichen Krankenversicherung sind variabel. Wenn es im Gesundheitswesen zu steigenden Kosten kommt, werden somit auch die Beiträge erhöht, sodass die gesetzliche Krankenkasse nicht in eine Unterdeckung gerät. Sollten Sie nun einmal Krank werden, bekommen Sie die Behandlung des Arztes ohne erhebliche Kosten (abgesehen von der Praxisgebühr) entrichten zu müssen.

Die entstehenden Kosten, welche der Arzt für die geleistete Arbeit, oder die verordneten Medikamente erhält, werden sofort mit der Krankenkasse abgerechnet. Sollten Sie tatsächlich Medikamente verschrieben bekommen haben, müssen Sie lediglich 10% der Kosten des Medikamentes tragen, welche mindestens 5 Euro betragen müssen, welche jedoch einen Wert von maximal 10 Euro nicht überschreiten dürfen. Neben der gesetzlichen Krankenversicherung, auf die alle Personen, außer Selbstständige Anspruch haben, erfreut sich auch die private Krankenversicherung einer hohen Beliebtheit. Die Private Krankenversicherung, auch PKV genannt ist besonders für die Personengruppen attraktiv, welche über ein Einkommen verfügen das über der Beitragsermessungsgrenze liegt.

Zu dieser Personengruppe zählen vor allem Selbstständige Personen sowie auch leitende Angestellte. Im Gegensatz zu der gesetzlichen Krankenversicherung, bei der alle Familienmitglieder über den Erwerbstätigen versichert sind, liegt bei der Privaten Krankenversicherung der Fall vor, dass jedes Familienmitglied separat versichert werden muss, sodass für jedes Familienmitglied ein separater Mitgliedsbeitrag geleistet werden muss. Bei der Bemessung der Beitragskosten gilt dabei vor allem die Grundregel, je Jünger bzw. gesünder der Versicherungsnehmer, desto geringer die Kosten, welche der Versicherungsnehmer zu entrichten hat. Des weiteren spielt nicht nur das Alter sondern auch das Geschlecht bei der Bemessung der zu leistenden Beiträge eine Rolle. Bei der Privaten Krankenversicherung besteht noch ein gravierender Unterschied im Vergleich zu der gesetzlichen Krankenversicherung.

Dieser Unterschied besteht darin, das Sie die Rechnung beim Arzt als erstes persönlich zahlen müssen, die geleistete Zahlung jedoch erstattet bekommen, wenn Sie die Rechnung bei der Versicherung einreichen. Erst dann wird die offene Rechnung beglichen auch bei der Zahlung von Medikamenten ist dies der Fall. Um die passende gesetzliche Krankenversicherung zu finden, können Sie zum Beispiel einen Versicherungsvergleich nutzen. Einen solchen Versicherungsvergleich können Sie zum Beispiel im Internet durchführen. Auf vielen Versicherungsportalen finden Sie so genannte Versicherungsrechner, mit deren Hilfe Sie die passende Versicherung finden können. Sie müssen jediglich einige Eckdaten in den Rechner eingeben, woraufhin Sie einige Angebote ausgegeben bekommen, welche auf Ihre Anforderungen zutreffen.



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