Goldabkommen der Notebbanken
TweetDie Notenbanken haben sich darauf geeinigt in den kommenden fünf Jahren nicht mehr als 2000 Tonnen Gold zu verkaufen um zumindest den Goldpreis zu stabilisieren.Der Währungsfond macht genau das Gegenteil und beunruhigt im Moment so den Goldmarkt. Dieses Abkommen wurde zwischen der EZB mit den anderen Notenbanken des Währungsgebietes sowie der schwedischen Riksbank und der Schweizer Nationalbank geschlossen. Das Abkommen ist ab 27. September 2009 gültig. In den vergangenen Monaten hat ich der Goldpreis zwischen 900 und 1000 USD eingependelt. Die Investoren sind sich nicht schlüssig, wie es mit dem Gold weigergehen soll. Auf der einen Seite fragen die Investoren Gold an, um den US Markt zu stützen und den Dollarverfall abzuschwächen. Auf der anderen Seite sind die fundamentalen Daten denkbar schlecht, da die Nachfrage nach Schmuck um rund 24 Prozent rückläufig ist.
Die Goldreserven der Banken sorgen aber auch immer wieder für großen Medieninteresse, so zum Beispiel in Deutschland. Die BRD besitzt rund 3400 Tonnen Gold und somit den zweitgrößten Goldschatz nach den USA.
Die Bundesbank betrachtet wie die meisten anderen Notenbanken weltweit das Edelmetall als Devisenreserve. Mit denen wollen sie im Notfall die eigene Währung schützen. Im ersten bis 2004 laufenden Abkommen hatten die Notenbanken das zur Verfügung stehende Kontingent tatsächlich ausgeschöpft. Im bald auslaufenden zweiten Abkommen waren sie nach Einschätzung von Marktteilnehmern weit unten der Obergrenze geblieben.
Quelle: Financial Times Deutschland
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