Internationale Studie: Österreichs CEOs schwach bei Social Media Nutzung

Untersuchung in mehr als 20 Länder weltweit
Österreichs Manager auf dem drittletzten Platz
Frankreich und Norwegen im Spitzenfeld

Wien, 26. Juli 2017.

Die Vorstandschefs der weltweit größten Unternehmen sind auf den Social Media Kanälen wenig präsent. Im Durchschnitt ist nur jeder siebente CEO auf Twitter aktiv (14%). Auf dem Karriereportal LinkedIn haben zumindest 41% der Chefs einen Account.

Das sind die Ergebnisse einer Studie, die das PR-Netzwerk ECCO International Communications durchgeführt hat. Für die Untersuchung analysierten die Experten von ECCO, ob die Vorstände aktiv auf Twitter sind beziehungsweise ein LinkedIn-Profil haben. Analysiert wurden die Social Media-Auftritte der CEOs der jeweils 20 größten börsennotierten Unternehmen nach Marktkapitalisierung in mehr als 20 Ländern.

Eine Analyse der einzelnen Länder zeigt, dass in Frankreich die Social Media Aktivitäten der CEOs am stärksten ausgeprägt sind. 7 der 20 Chefs (35%) haben dort einen Twitter-Account und 14 sind auf LinkedIn vertreten (70%). An zweiter Stelle folgt Norwegen. In dem skandinavischen Land sind 6 von 20 CEOs auf Twitter aktiv und 13 haben ein LinkedIn-Profil. Auf dem dritten Platz folgt Australien mit 5 CEOs auf Twitter und 10 LinkedIn-Accounts.

Ein überraschendes Ergebnis der Analyse gibt es in den USA. In dem vermeintlichen Social Media Vorreiterland sind nur 5 CEOs auf Twitter und 7 auf LinkedIn. Allerdings haben die CEOs dort am meisten Follower. An erster Stelle weltweit steht Apple-Chef Tim Cook mit mehr als 5 Millionen Followern auf Twitter. Zum Vergleich: Frankreichs Top-CEO hat auf dem Kurznachrichtendienst über 37.000 Follower. Die unangefochtene Nummer 1 auf LinkedIn ist Microsoft-Chef Satya Nadella mit über 1,5 Millionen Followern.

Österreichs CEOs auf dem drittletzten Platz im Social Media Ranking
Im internationalen Vergleich liegt Österreich abgeschlagen auf dem drittletzten Platz. Nur Deutschland, Russland (gemeinsam auf dem letzten Platz) und Polen haben noch schlechtere Werte als Österreich. Kein einziger CEO von Österreichs Top-Unternehmen ist auf Twitter aktiv. Auf LinkedIn sind Österreichs CEOs hingegen präsenter: Immerhin sieben von 20 nutzen das weltweite Karriereportal, davon vier auch intensiver (mehr als 100 Kontakte). Mit mehr als 500 Kontakten sind Julian Jäger vom Flughafen Wien und Ulrich Schumacher von Zumtobel die Spitzenreiter Österreichs auf LinkedIn.

Das Fazit der Studie: Die größten Unternehmen dieser Welt sind fast alle in den Social Media Kanälen aktiv, allerdings scheuen die meisten CEOs die Kommunikation in sozialen Netzwerken, obwohl sie als Gesicht eines Konzerns große Verantwortung für den Erfolgskurs tragen.

Für die Studie analysierte ECCO die folgenden Länder: Australien, Ägypten, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Russland, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn und die USA sowie die Region Lateinamerika (mit Argentinien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru). An der Studie wirkte die österreichische Agentur communication matters mit, die Mitglied in dem weltweiten PR-Netzwerk ist.

Das ECCO-Agenturnetz

ECCO ist eines der größten internationalen Netze inhabergeführter PR-Agenturen. Mit über 700 Mitarbeitern erwirtschaften die ECCO-Agenturen einen Honorarumsatz von rund 60 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.ecco-network.com

Im deutschsprachigen Raum gehören zu ECCO sechs Agenturen an den Standorten Wien (communication matters), Düsseldorf (EC Public Relations), München (relatio PR), Berlin (ADVICE Partners), Hamburg (Bellmann Gröning & Partner) und Zürich (bernetpr). Informationen dazu unter www.ecco-network.de

Über communication matters

Die PR- und PA-Agentur communication matters wurde 1999 gegründet. Gesellschafter sind Christian Kollmann und Dagmar Hemmer, geschäftsführender Gesellschafter ist Christian Kollmann. Die Agentur betreut derzeit Kunden aus den Bereichen Bildung, Technologie, Landwirtschaft, Infrastruktur, Wissenschaft, Energie, IKT und Gesundheit.

Schwerpunkte von communication matters sind neben strategischer Kommunikations- und Public Affairs-Beratung u.a. Medienarbeit und Online-PR, Corporate Communication, Lobbying, Krisenkommunikation sowie Präsentations-, Diskussions- und Medientrainings.
www.communicationmatters.at

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