Die ÖBB muss sparen
In den nächsten Monaten erwartet Infrastrukturministerin Doris Bures klare Verkleinerungen bei den österreichischen Bundesbahnen. Morgen wird ein neues Strukturgesetz durch den Nationalrat erlassen. Man will mehr Schlagkraft und Effizienz für die Bahn schaffen. Es werden harte Sanierungsschritte gefordert.
Damit soll das Unternehmen eine Chance bekommen und man das Ministerium bleibt auch dahinter, damit diese auch genutzt wird. Das Management entscheidet, wo gespart wird. Das sagte die Ministerin im Anklang zu den Sparprogrammen der ÖBB. Das Ausmaß besteht bei ungefähr 200 Millionen Euro. Durch das Gesetz wird eine Beseitigung der Doppelgleisigkeit erreicht. Das geschieht durch die Fusion zweier Infrastrukturgesellschaften. Das bringt für Bau und Betriebe um die 20 Millionen Euro. Es sollen auch Ersparnisse durch die Flexibilität der Mitarbeiter erreicht werden. Die Ministerin sagte nicht, ob das durch eine Reduktion der Angestellten kommen soll. Es muss vor allem im Personenverkehr etwas geschehen. Die ÖBB soll mit der Konkurrenz im Wettbewerb ab 2010 bestehen können. Aber auch die Bahnkunden werden auf harte Zeiten vorgewarnt. Es wird zu Verspätungen und Einschränkungen kommen, die auf die riesigen Investitionen zurückzuführen sind. Wie der Aufsichtsratschef sagte, sei dies der größte Bauboom, den es je gegeben hat. Es soll schon in drei Jahren besser um das Unternehmen stehen. Doch die wirklichen Ziele der ÖBB sollen wohl erst 2020 erreicht werden.
Die jährlichen Ausgaben sind im aktuellen Rahmenplan bereits bis 2014 akkordiert. Auch die Rückzahlung aus dem Bundeshaushalt an die ÖBB gehört dazu. Es muss durch die - Geschrieben am Sonntag, 12. Juli 2009 In
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