Huemer gibt eigne Polytec Aktien zur Rettung

Das Unternehmen Polytec ist ein gestandener Autozulieferer. Man rutschte aufgrund des Einbruches der Fahrzeugindustrie schwer ab. Dabei mussten große Einbußen in den Gewinnen gemacht werden. Es war von einem Umgangsrückgang von 33 Millionen Euro die Rede. In Prozent machte dies 5 Prozent aus.
Der Chef und Gründer von Polytec, Friedrich Huemer, hinterlegt jetzt die hälfte seiner Aktien bei einem Anwalt. Er will damit für sein Unternehmen eine Millionen-Kreislinie aufstellen. Das tat er, weil das Unternehmen sein Lebenswerk ist. Dies teilte die Polytec Holding AG am Mittwoch mitgeteilt. Damit im Zusammenhang will man zusätzliche Betriebsmittel erhalten. Diese befinden sich im Wert von 31 Millionen Euro. Dafür wurden 16 Prozent der Aktien an einen Anwalt abgegeben. Es waren 3,572.734 Polytec-Aktien, welche man übergeben hatte. Diese sollen 16 Prozent des Grundkapitals des Unternehmens ausmachen. Es wurde an Peter Posch im Auftrag der Sicherheitsübereignung abgegeben. Er ist Welscher Anwalt. Des weiteren ist er der Präsident der Anwaltskammer. Peter Posch hält die Polytec-Aktien als Sicherheitstreuhänder. Man gewährte der finanzierenden Bank ausdrücklich eine absolute Weisungsfreiheit.
Früher waren 32, 4 Prozent der Aktien im Friedrich Huemers Besitz. Als er 16 Prozent abgegeben hatte, blieben ihm nur noch 16,4 Prozent. Diese sind Stimmrechte. Dieses sind ihm direkt zuordenbare Gesellschaften. Es sind ganze 14, 6 Prozent der gesamten Huemer Holding GmbH. 1,54 Prozent steht über der IMC Verwaltungsgesellschaft mbH. Polytec befindet sich mitten in der Krise der Autobranche. Das Unternehmen hat sich trotz dessen noch mal aus der Gefahr der Insolvenz gerettet.



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