Staatsanwaltschaft ordnet Hausdurchsuchung bei Bank-Austria an

Der Bank Austria wird laut Staatsanwaltschaft schwerer Betrugsverdacht vorgeworfen. Diese weißt die Beschuldigungen jedoch von sich. Es handelt sich um umstrittene Devisenoptionsgeschäfte, bei der es mittlerweile eine überraschende Wende gibt. Man ermittelt nicht nur aufgrund von Beratungsfehlern, sondern auch der Verdacht von schweren Betrugsversuchen wird erhoben. Dafür wurden, durch die zuständige Staatsanwaltschaft, in mehreren Bank-Austria-Standorten Hausdurchsuchungen angeordnet. Dabei waren, unter anderen, Filialen in Eisenstadt, Oberwart und die Wertpapierzentrale am Wiener Julius-Tandler-Platz betroffen.
Die Bank weißt Vorwürfe gegen zwei Mitarbeiter zurück. Gegen diese wird derzeit ermittelt. Seit Monaten Sorgen Optionsgeschäfte der Bank Austria für Aufregung. Es schein als haben die Bankmitarbeiter Kunden zu riskanten Deals überredet. Diese haben nach anfänglichen Verlusten noch auf einen Anstieg gehofft. So berichten die Anwälte der Opfer. Die Kunden wissen nicht, wie sie trotz der Anschuldigungen reagieren sollen. Sie fühlen sich geprellt. Die Bank soll in Summe ein paar Hundert Millionen Euro verloren haben. Bis jetzt hat man sich dazu noch nicht geäußert. Wie der Bank-Austria-Sprecher Martin Halama berichtet, laufen derzeit Zivilverfahren. Auch Strafanzeigen wurden erstattet. Jedoch stellt die Bank die Verhältnismäßigkeit der Durchsuchungen infrage. Man hat den Behördenvertretern alle geforderten Unterlagen ausgehändigt. Diese haben nichts davon beschlagnahmt. Dabei soll es um eine Musterklage gehen. Es ist noch nicht klar, wer die Anzeigen gestellt hat. Laut Gerüchten handelt es sich um einen Unternehmer, welche raus dem Burgenland kommt. Bereits vor einer Woche hat die Bank-Austria einen Zivilprozess verloren. Man soll gewusst haben, dass die Geschäfte Spekulationen gewesen sind und dass ein hohes Risiko damit zusammenhängt.



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