Konkurs bei F.M. Hämmerle

Die Textilwerke F.M. Hämmerle mussten wieder Konkurs anmelden. Es ist jedoch noch unklar, ob das Unternehmen verkauft wird, oder ob es weitergeführt werden kann.

Den ersten Konkurs hatte das Unternehmen F.M. Hämmerle im Juli 2008 angemeldet. Damals waren 300 Mitarbeiter davon betroffen und das Unternehmen hatte einen Schuldenstand von sechs Millionen Euro. Die Aufträge sind damals drastisch zurückgegangen und die steigenden Rohstoffpreise waren der Grund für die Pleite. Damals wurden die Textilwerke an den indischen Oswal-Konzern verkauft. Jetzt geht es der Wirtschaft wieder schlecht und auch das Unternehmen muss erneut Konkurs anmelden. Diesmal sind 182 Mitarbeiter betroffen. Bisher ist es allerdings noch unklar, wie es mit dem Unternehmen weitergehen wird. Es gab in den letzten Monaten einen massiven Umsatzeinbruch. Ein wirklich kostensenkendes Arbeiten war deshalb nicht mehr möglich gewesen, bestätigte auch der Rechtsanwalt des Unternehmens. Die Schulden sind dabei in eine enorme Höhe geschnellt.

Die Ursache für den diesjährigen Konkurs sind die sinkenden Umsätze, mit denen auch die Großabnehmer zu kämpfen haben. Darum bestellen sie generell weniger Ware. Allgemein kann man dieses Verhalten jedoch auf die Wirtschaftskrise beziehen. Mit den leitenden Mitarbeitern wird man in der nächsten Zeit einen Fortführungsplan erstellen. Der Plan soll dann die Produktion in den nächsten zwei oder vier Wochen sicherstellen. Danach sind noch keine weiteren Möglichkeiten bekannt. Es soll jedoch eine Stiftung gegründet werden, mit der man den betroffenen Arbeitnehmer helfen möchte. Der Betriebsrat sieht die momentane Lage als Katastrophe, denn es könnte passieren, dass 182 Menschen ihren Job verlieren.



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