Hotels in der Kreditklemme
TweetLaut den Banken in Österreich gibt es keine Kreditklemme für Hoteliers. Die Hotelbesitzer selber weisen jedoch diese Behauptung zurück, denn es werden immer mehr Eigenmittel erforderlich, um am Markt bestehen zu können.
Die Hoteliervereinigung hat deshalb Angst, dass die Hotel-Investitionen um eine Milliardensumme einbrechen könnten. Drei Milliarden Euro müsste die heimische Hotellerie dabei investieren. Der Grund für die massiven Kürzungen sind die Wirtschaftskrise und die Politik der Banken. Dabei könnte bald mehr als eine Milliarde an Investitionen in Gefahr sein. Die Banken verlangen teilweise Eigenmittel in Form von 30 Prozent. Kaum ein Hotelier hat so viel Geld zur Verfügung. Außerdem haben die Banken teilweise in Fremdwährungskredite eingegriffen. Dabei sollen Sonderaufschläge für die Fremdwährungsbeschaffung in Rechnung gestellt worden sein. Außerdem haben sich die Risikoaufschläge drastisch erhöht. Die Folge davon war, dass die niedrigen Zinsen nicht beim Kreditnehmer angekommen sind. Jetzt soll das Land auf die Banken mit einwirken. Gerade in den nicht-industriellen Regionen hat der Tourismus einen großen Einfluss und darf nicht wegbrechen. Weitere Finanzierungen dürften den Hoteliers nicht verwehrt werden.
Alle Besitzer kritisieren auch, dass das Land Österreich nicht die nötigen Impulse gibt. Andere Länder senken die Steuern, doch Österreich bleibt stur. Jetzt schon merkt man einen Buchungsrückgang. Wenn sich dieser bis zum Sommer durchsetzt, könnte die Saison nicht gut enden. Geplante Investitionen dürfen nicht vernachlässigt werden. Wenn die Anlagen nicht auf dem neusten Stand sind, dann bleiben früher oder Später auch die Besucher aus. Das könnte der Branche nicht weiterhelfen.
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