Warnung vor Sofort-Kredit-Inseraten
TweetBei Sofort-Kredit-Anzeigen in Zeitungen sollte man als Verbraucher sehr gut aufpassen. Die Arbeiterkammer Burgendland hat jetzt sogar eine Warnung vor solchen Inseraten herausgegeben.
Immer wieder fallen Menschen auf die Inserate in den Zeitungen rein. Anstatt Geld zu bekommen, wird man hier nur abgezockt. Das sieht auch die Arbeiterkammer so. Wenn man sich auf die im Inserat angegebene Telefonnummer meldet, dann zahlt man drauf, anstatt einen Kredit abzuschließen. Nachdem man die Nummer gewählt hat, muss man zunächst seine Daten angeben. Danach erhält man wohl eine Telefonnummer, bei der man sich sofort melden sollte. Wenn die Nummer angesagt wird, dann kaschieren die netten Damen an der anderen Leitung dies jedoch. Indem sie die Nummer wie folgt durchgeben, „Null, neunzig, null, fünf,…“ versuchen sie die 0900 Nummer nicht direkt zu nennen. Es ist überall bekannt, dass diese Nummern sehr viel Geld kosten.
Bei einem Anruf einer solchen Nummer muss man fast immer mit 50 Euro pro Anruf rechnen. Man wird immer wieder weiterverbunden und muss eine sehr lange Zeit warten. Diese Zeit nimmt man jedoch gern in Kauf, wenn man sich einen günstigen Kredit davon erhofft. Nach einer Viertelstunde sind die Kosten schon über 50 Euro gestiegen. Außerdem kann von der Firma noch eine Rechnung über eine Bearbeitungsgebühr kommen. Diese wird meist über einen mehrstelligen Hundert-Euro-Betrag ausgeschrieben. Allerdings muss man dieses Geld nicht zahlen, denn es wurde kein Vertrag abgeschlossen. Davor warnt auch der Konsumentenausschuss.
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