Buchungen in der Reisebranche gehen zurück

Die Umsätze und die Buchungen sind in der Sommersaison in der österreichischen Reisebranche bisher zurückgegangen. Einige Österreicher wollen in diesem Jahr ganz auf ihren Urlaub verzichten.

Vergleicht man die Zahlen der Urlauber mit dem Vorjahr, so ergibt dies ein Minus von einem bis 4,6 Prozent in jedem Hotel. In Wien sind die Besucherzahlen sogar um zehn Prozent gefallen. Allerdings hier gibt es etwa eine Million Übernachtungen weniger im Vergleich zum letzten Jahr. Die kommenden Monate sollen keine Besserung ergeben, allerdings ist die Lage für den Markt noch nicht aussichtslos. Österreich ist und bleibt ein beliebtes Reiseziel und wird vor allem von den Deutschen sehr gerne besucht. In den Vormonaten der Saison wird es einige Sparangebote geben und auch während der Hauptsaison sollte man die Augen geöffnet lassen, denn viele Veranstalter senken die Preise. Auch die Österreicher selber achten beim Urlaub auf die Schnäppchen. Der Preis wird genau geprüft, bevor man eine Buchung absendet.

Viele Menschen unternehmen in diesem Jahr keinen Urlaub, weil die Krise zu stark ist. Nur 42 Prozent sind der Meinung, dass die Krise keinen Einfluss auf ihr Urlaubsverhalten hat. Über die Hälfte aller Hotels rechnen mit einem Buchungsrückgang für die Sommermonate. Viele Unternehmen können auch mit dem Preis nicht weiter runtergehen und sind deshalb schwächer als die Konkurrenz. Generell sind die Urlauber wegen der Krise verunsichert. Das einzige Positive könnte sein, dass die Österreicher sich für einen Kurzurlaub in der Nähe entscheiden und nicht weit ins Ausland reisen. Somit dürften die Hotels zwar weniger ausländische Buchungen haben, aber mehr einheimische. Vor allem eine kurze Anreise spricht für einen Urlaub im Inland.



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