2,15 Prozent mehr Lohn für die Holzbranche

Die Beschäftigten in der Möbelindustrie forderten 2,9 Prozent mehr Lohn. In der Holz- und Sägeindustrie kann dies nicht durchgesetzt werden, aber man einige sich auf eine Erhöhung des Lohns um 2,15 Prozent.

Insgesamt hat es vier Verhandlungsrunden gedauert, bis man sich auf das jetzige Ergebnis einigen konnte. Dabei steht fest, dass ab dem ersten Juli etwa 20.000 Beschäftigte in der Holz- und Sägeindustrie mehr Lohn bekommen. Auch die Mitarbeiter der Faser- und Spanplattenindustrie können von den 2,15 Prozent profitieren. Ist-Löhne, Akkorde, Prämienverdienste und Leistungslöhne werden um zwei Prozent erhöht. Alle anderen Zuzahlungen, die in den Kollektivverträgen enthalten sind, erhöhen sich wie bisher. Dabei bleibt die Parallelverschiebung weiter aufrecht. Die Verhandlungen wurden erstmalig von der Arbeitnehmerseite mit denen der GPA-djp Angestellten in der Holz- und Sägeindustrie geführt. Auch der Verhandlungsleister Helmut Schnaitl sagt, dass es schwierige Verhandlungen waren, vor allem bei dem momentan schwierigen Umfeld in der Wirtschaft. Dennoch wurden die Verhandlungen zu einem Abschluss gebracht. Das Ergebnis liegt deutlich über der Inflationsrate.



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