Die
Europäische Zentralbank EZBEuropäische Zentralbank EZB sieht die Zukunft für die Banken nicht positiv. Sollte die Konjunkturflaute länger andauern, dann wird es im Jahr 2010 eine erneute Bankkrise geben.
Ein spürbares Wachstum sieht die EZB erst in frühestens einem Jahr. Sollte die Wirtschaft bis dahin weiter stagnieren, könnte es zu einer erneuten Bankkrise kommen. Momentan sieht es zwar so aus, als würde der Tiefschlag nicht noch tiefer gehen, doch ein Aufschwung ist auch noch nicht in Sicht. Momentan müsse sich die Wirtschaft erst wieder stabilisieren. Sollte dies erfolgreich verlaufen, kann man in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres schon mit einer Besserung rechnen. Diese konkreten Aussichten hat die EZB jetzt im Monatsbericht veröffentlicht. Momentan ist die Lage so, dass die Wirtschaft im Euro-Raum monatelang nicht wachsen wird. Im schlimmsten Fall droht dann spätestens im nächsten Jahr eine erneute Bankkrise. Nur wenn der Aufschwung schnell und sehr steil passiert, sind die Banken in der Lage, diese Krise gut zu überstehen. Nur mit einem langsamen Aufstieg könnten weitere Probleme eintreten. Diese werden jedoch noch nicht in diesem Jahr zu merken sein.
Momentan haben die Banken in Europa ausreichend Kapital, um die bisherigen Verluste abzudecken. Hält jedoch die Rezession länger an, dann sind diese Rücklagen geschwächt und führen zu einer großen Bankenkrise. Im Monatsbericht der EZB erfährt man weiter, dass der momentane Leitzins von 1,0 Prozent als angemessen angesehen wird. Die Inflation dürfte im Euro-Raum momentan noch gedämpft bleiben.
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- Geschrieben am Freitag, 12. Juni 2009 In
Finanzkrise, Wirtschaft News