Quelle-Österreich nicht von Arcandor-Insolvenz betroffen

Das deutsche Unternehmen Karstadt ist von der Insolvenz betroffen. Dazu gehören auch die Firmen Primondo und Quelle, die ebenso zahlungsunfähig sind. Für Quelle-Österreich gibt es jedoch vorerst keine Auswirkungen der Insolvenz.

Die Pleite der deutschen Firmen rührt vom Mutterkonzern Arcandor. Dieser kann schon seit längerer zeit nicht mehr zahlen und musste Insolvenz anmelden: Darunter leiden jetzt auch die Filialen. Die Quelle GmbH mit dem Sitz in Linz sieht jedoch keine Auswirkungen auf Quelle-Österreich. Alle Lieferungen und Serviceleistungen werden weiter fortgeführt. Durch die Insolvenz von Arcandor besteht noch keine Panik für Quelle und die Kunden. Erst in diesem Jahr feierte Quelle-Österreich sein 50. Jubiläum. Die Quelle Ag steht in Österreich auf sehr stabilen Beinen und ist finanziell abgesichert. Der Umsatz und der Ertrag waren im letzten Jahr trotz Wirtschaftskrise gut. Deshalb laufen die Geschäfte weiter in den gewohnten Bahnen, es wird weiter Werbung geben und man kann bei Quelle bestellen. Der positive Geschäftsverlauf sollte sich auch in diesem Jahr durchsetzen.

Im letzten Geschäftsjahr hatte Quelle-Österreich 1.200 Mitarbeiter. Diese erwirtschafteten einen Umsatz von 215,249 Millionen Euro und ein EGT von 7,037 Millionen Euro. Damit sind die Umsätze nicht nur stabil geblieben, sondern sogar gewachsen. Die Geschäftsführer sind zuversichtlich. In den nächsten Wochen wird der neue Quelle-Katalog bei den Kunden eintreffen, mit einer Auflage von über 1,2 Millionen Exemplaren. Aufgrund dieser Entwicklungen muss sich Quelle-Österreich der Insolvenz von Arcandor und Quelle Deutschland nicht anschließen. Die Turbulenzen aus Deutschland sollten sich nicht sehr weit nach Österreich übertragen lassen.



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