Der Verbund kauft 13 neue Kraftwerke
TweetDer Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber hat sich entschieden und nimmt E.ON 13 Wasserkraftwerke aus Deutschland ab. Die Anteile davon sollen dann an die Kommunen gehen.
Der Verbund hilft somit dem deutschen Unternehmen, die Dominanz am heimischen Markt weiter einzudämmen. Über den Kaufpreis wurde bisher jedoch Stillschweigen bewahrt. Er setzt sich aus einer Barbetrag und einem 20-jährigen Liefervertrag für Strom aus der Kraftwerksgruppe Zemm/Ziller zusammen. Alle Mitarbeiter aus diesen Bereichen werden mit nahezu unveränderten Bedingungen in den Verbund-Konzern integriert und verlieren somit nicht ihren Job. “Österreich setzt traditionell auf saubere Energieerzeugung aus Wasserkraft. Es ist nur konsequent, dass der Verbund als größter heimischer Stromerzeuger diese Strategie auch jenseits der Staatsgrenzen verfolgt. Das ist ein weiterer, zukunftsweisender Schritt des Verbundes auf dem Weg zu einem der größten Wasserkraft-Konzerne Europas”, sagte Finanzminister Josef Pröll und begrüßte somit den Zukauf.
Die bayrischen Kommunen können bis zu 30 Prozent der erworbenen Kraftwerke bekommen. Zusammen liefern sie 1874 Gigawattstunden elektrische Energie. Das entspricht rund neun Prozent der gesamten Laufwasserkrafterzeugung des Verbunds. Der Eigentümerwechsel ist auch von zwei Pressekonferenzen begleitet, die noch in dieser Woche stattfinden werden. Der Unternehmenswert der bayrischen Kraftwerke wird jedoch auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt. Der Verbund expandiert jedoch nicht nur in Bayern. Auch in Frankreich werden Anteile beim Versorger Poweo gekauft und auch in der Türkei ist ein solcher Kauf geplant.
Weitere Finanz Tipps und Beiträge
Trackbacks/Pingbacks
Verbund investiert 1 Milliarde in Bayern…
Der österreichische Energiekonzern Verbund kauft in Bayern ein. Um rund 1 Mrd. Euro übernimmt das Unternehmen 13 Innkraftwerke von E.ON.
Aufgrund eines EU-Entscheids zur Wettbewerbsregulierung muss der deutsche E.ON Energiekonzern Kraftwerke abgeben,…