Österreicher werden sparsamer beim Autofahren

Die Wirtschaftskrise wirkt sich immer mehr auf die Autofahrer in Österreich aus. Allerdings nicht negativ, sondern es gibt hier durchaus positive Veränderungen zu bemerken.

Laut einer Umfrage von GfK Austria sind rund 45 Prozent bereit zu sparen. Dabei wurden 450 Autofahrer insgesamt befragt, inwieweit die Finanzkrise auf das Verhalten Einfluss hat. Viele Bürger haben ihre Fahrgewohnheiten bereits umgestellt, da auch das Benzin immer teurer wird. Gerade kürzere Strecken werden zunehmend mit dem Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt und man lässt das Auto zu Hause stehen. Außerdem tanken die Österreicher, wenn sie mit dem Auto unterwegs sind, nicht mehr bei den großen Konzernen, sondern eher bei Diskonttankstellen. Vor allem ältere Personen sehen sich bereit, die bisherigen Fahrgewohnheiten einzustellen und auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. 30 Prozent versuchen sogar eine effizientere Fahrweise, um Benzin zu sparen. Allerdings sind die öffentlichen Verkehrsmittel nur für jeden sechsten Autofahrer eine wirkliche Alternative. Nicht immer wird der Bus, die Schnell-Bahn oder die U-Bahn gern genutzt. Der Erwerb eines sparsameren PKW steht auch nicht zur Frage. Lieber legen die Autofahrer einen Tag ohne Auto ein, als sich ein sparsameres zu kaufen. Einige Österreicher sind jedoch auch dafür, Fahrgemeinschaften zu bilden, sodass das Auto öfter stehenbleiben kann.



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    Eine Antwort “Österreicher werden sparsamer beim Autofahren”

    1. Geldmarie sagt:

      der peak bei den autozulassungen dürfte erreicht sein – und die wirtschaftskrise spielt hier kräftig mit (siehe artikel).
      interessant ist der trend bei den zulassungen: die leute steigen gerade jetzt wieder auf benzin um, obwohl der diesel wieder wesentlich billiger geworden ist…
      und motorräder und mofas (= billiger in der anschaffung, erhaltung und im betrieb) werden populärer.
      mehr infos über aktuelle trends bei der zulassung:
      http://www.geldmarie.at/ad-hoc/0509-zulassungsstatistik-april-2009.html

      lg
      die geldmarie

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