Die Autoverschrottung lässt langsam nach

Seit etwas zwei Monaten gibt es in Österreich auch die Verschrottungsprämie für die alten Autos. Was in Deutschland schon ab Januar 2009 stark genutzt wurde, haben die Bürger in den letzten zwei Monaten auch in Österreich stark in Anspruch genommen.

Jetzt lässt der Anreiz für die Autoverschrottung jedoch langsam nach. Der Ansturm bei den Autohändlern ist weniger geworden. Die Warteschlangen bei den Zulassungsstellen haben auch abgenommen, wobei es innerhalb des vergangenen Monats mehr als 3.000 Anmeldungen gegeben hat. Insgesamt wurde bisher 17.800 mal die Prämie von 1.500 Euro in Anspruch genommen. Ab dem Start gab es innerhalb der ersten Tage knapp 1.500 Anträge. Anfang Mai waren es dann 10.000. Dabei gilt die Prämie nur für die ersten 30.000 Autos. Danach läuft die Prämie aus. Allerdings haben nicht alle Österreicher einen Anreiz, jetzt unbedingt einen Neuwagen zu kaufen. Nicht alle halten diese Maßnahme für eine gute Idee.

Die GfK hatte eine Umfrage gestartet, in der weniger als zehn Prozent der 500 Befragten angegeben haben, sich wegen der Prämie früher zu einem Kauf zu entscheiden, als wenn es die Förderung nicht gäbe. Die Förderung ist jedoch beim Staat nicht ganz uneigennützig. Die Verschrottungsprämie sorgt für rund 120 Mio. Euro Mehreinnahmen für das Budget. Rund 40 Mio. kommen aus der Normverbrauchsabgabe und etwa 100 Millionen kommen aus der Mehrwertsteuer zusammen. Es gibt jedoch nicht mehr Ausgaben als etwa 23 Millionen Euro. Doch mit der Prämie kann auch jeder Autofahrer profitieren, denn immerhin gibt es den Neuwagen günstiger und man hat die Möglichkeit auch die Rabatte der Autohändler zu nutzen und nochmals zu sparen. Beim Neukauf sollte man jedoch auch unbedingt auf eine gute Versicherung achten.



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