Spanier visieren Erste Group an
TweetBisher hat die spanische Criteria Caixa einen Sitz im Aufsichtrat und 5,1 Prozent aufgestockten Anteil an der Erste Group. Spanien will jedoch mehr und Plant Käufe von bis zu 20 Prozent.
Die Bank Austria macht es vor, anchdme sie zu 100 Prozent italienisch geworden ist. Die Erste Group bekommt jetzt einen deutlichen spanischen Einschlag. Die vorher 4,9 Prozent wurden Ende 2008 bereits auf 5,1 Prozent erhöht. Jetzt plant der Neo-Aktionär aus Spanien sogar die zwanzig Prozent. Außerdem wurde mit der Erste Stiftung einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dabei ist es den Spaniern erlaubt, die Anteile auch 20 Prozent aufzustocken. Der Fünftel-Anteil an der Ersten wäre 1,2 Milliarden Euro wert. Zudem legte die Aktie gleich wieder mehr als fünf Prozent zu und kostetet so wieder mehr als 20 Euro.
Caxia ist die drittgrößte Sparkasse in Spanien und hat bereits einen großen Fuß in der Tür zu den Erste-Aktien. Bei der Jahreshauptversammlung der Erste Group Mitte Mai ist der spanische Sparkassenchef Juan Maria Nin ins Kontrollgremium in Wien eingezogen. Gemeinsam mit der Erste Stiftung sollen die Spanier sogar 31 Prozent der Erste Aktien besitzen. Anfang März wurden 628 Millionen Euro in den Ankauf von Erste Aktien investiert. “Für Criteria Caixa Corp stellt diese Beteiligung, die sie im Lauf der Zeit noch weiter aufstocken kann, eine Chance dar, am zukünftigen Potenzial der CEE-Region zu partizipieren”, hieß es in der Erste-Mitteilung. Obwohl die Caixa in 2007 und 2008 weniger Gewinn erzielte lassen die Spanier nicht von ihren zielen ab.
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