Prognose für Wirtschaftswachstum sinkt
TweetErst kürzlich hat die OeNB die Prognose für das österreichische Wirtschaftswachstum wieder korrigiert und liegt jetzt bei minus 4,2 Prozent. Auch die EZB hat das Jahr 2009 sehr negativ im Blick und geht von einem Minus im BIP von 4,6 Prozent aus. Beide Institute sehen aber schon erste Anzeichen einer Stabilisierung.
Erste gegen Ende des laufenden Jahres rechnet die OeNB mit einer Stabilisierung in der Wirtschaft. Beim BIP bleiben die Aussichten jedoch weiter schlecht. Für 2009 wurde die BIP-Prognose um 3,9 Prozentpunkte auf minus 4,2 % und für 2010 um 1,2 Prozentpunkte auf minus 0,4 % gesenkt. Auch die Inflation könnte wieder moderat ansteigen. Im Jahr 2009 soll sie sich auf nur noch 0,4 Prozent verlangsamen und in den nächsten Jahren steigen. Der Rückgang der Wirtschaft wird auch hauptsächlich durch den Rückgang des Exports bestimmt. Stabilisierungen sind auch hier noch nicht in Sicht. In den vergangenen Jahren war der Export immer der Motor der Konjunktur. Jetzt erwartete die OeNB einen Einbruch von 8,9 Prozent.
Die Zentralbank des Europaraumes rechnet auch mit einem großen Minus. Allerdings soll dieses ein mittleres Ausmaß haben. Im März lag die Prognose für 2009 – laut APA-Bericht noch bei minus 2,7 %. Für 2010 liegt die Prognose in einer Bandbreite von 0,4 % Wachstum und ein Prozent Rückgang. Im Mittel rechnet die EZB mit einem Minus von 0,3 %. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank liegt immer noch bei einem Rekordtief von einem Prozent. Allerdings sieht der Chef der Bank das derzeitige Zinsniveau für angemessen. Momentan gibt es auch eine Diskussion über den Ankauf von Anleihen.
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