Alfred Ötsch wird Consulter

Der ehemalige Chef der AUA hat jetzt einen Gewerbeschein gelöst. Er möchte in die Beratungsbranche einsteigen und zukünftig der erfahrene Consulter für Unternehmen werden.

Momentan boomt die Branche der Beratung förmlich und es gibt immer mehr Consulter auf dem Markt. Da schließt sich auch Alfred Ötsch an und holt sich einen Gewerbeschein. Viele gescheiterte Manager wollen ihr Glück versuchen, anderen Unternehmen Hilfe anzubieten und sie zu unterstützen. Der Manager von der Austria Airline hat den Gewerbeschein im Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie bekommen. Der Firmensitz von Ötsch ist die Wiener Neustadt. Es steht jedoch noch nicht fest, welche Dienstleistungen er genau anbieten wird. Er ist zwar gelernter Finanzer und hat diese Tätigkeit auch lange bei Siemens ausgeübt, doch seine Bemühungen um wirtschaftlichen und finanziellen Bereich bei der AUA war nicht besonders von Erfolg gekrönt.

Allerdings muss sich Ötsch in der nächsten Zeit auch vor Gericht verantworten müssen. In Deutschland ist er demnach in ein Gerichtsverfahren rund um Siemens-Schmiergeldzahlungen verstrickt, in Österreich in den Prozess der AUA gegen den Saudi-Investor Al Jaber. Er ist jedoch nicht der einzige Ex-Chef, der sich in juristische Streitigkeiten gebracht hat. Ötsch machte bei seinem Abgang noch Wirbel wegen einer großen Abfindung in Millionen Euro Höhe. Ob sich das Unternehmen von ihm halten wird, können die Experten noch nicht beurteilen. In der nächsten Zeit wird es erstmal wichtig sein, herauszufinden, was Ötsch jetzt tatsächlich macht.



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