Bilanz der Bundesforste 2008

Die Bilanz für die Bundesforste aus dem Jahr 2008 wurde veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Betriebsleistung stabil geblieben ist, aber weniger Gewinn erwirtschaftet werden konnte.

In dem letzten Jahr gab es die großen Stürme Paula und Emma, die in Österreich ihr Unwesen getrieben haben. Dies in Kombination mit der Wirtschaftskrise machte den Bundesforsten in Österreich einige Probleme. Trotzdem konnten stabile zahlen geschrieben werden, betonten auch die Geschäftsführer. Das ist vor allem auf eine Diversifizierung in den Bereichen der Immobilien und Dienstleistungen zurückzuführen. Das Engagement der Bundesforste soll jedoch weiterhin im Wald und in dessen nachhaltige Bewirtschaftung bleiben. Die Bundesforste besitzen insgesamt 15 Prozent des österreichischen Waldes. „007 hatte hier der Wind einen massiven Schaden angerichtet. Im letzten Jahr musste deshalb der Wald noch mehr gepflegt werden. Die Kosten stiegen somit um neun Millionen Euro auf 18,8 Millionen Euro. Darunter sind auch die Kosten zu sehen, die dafür aufgebracht werden mussten, um die beschädigten Bäume aus dem Wald zu schaffen. In Nasslagern mussten diese Bäume konserviert werden.

Bäume dürfen von den Bürgern jedoch nicht einfach aus dem Wald entwendet werden, wenn diese umgefallen sind. Dies ist vorher beim Bundesforst anzumelden und gegen ein gewisses Entgelt kann man die Bäume selbst aus dem Wald schaffen und behalten. Die Wirtschaftskrise haben die Bundesforste nur bei den Unternehmensbeteiligungen gespürt, denn hier gab es ein negatives Ergebnis mit einem Minus von 8,6 Millionen Euro. Die Bundesforste sind jetzt auch interessiert an der See-Bewirtschaftung.



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