Gewinnabsenkung bei der EVN

Obwohl der Umsatz im letzten Jahr bei der EVN gestiegen ist, muss der Energieversorger aus Niederösterreich einen Verlust beim Gewinn hinnehmen. Dieser Verlust bezieht sich im ersten Halbjahr sogar auf 10 Prozent.

Der Grund für dieses Szenario sind die höheren Strompreise. Dadurch konnte der Umsatz gesteigert werden. Der Gewinn ging jedoch zurück. Der Umsatz lag in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009 bei 1,6 Milliarden Euro. Der Gewinn ging jedoch auf 168,8 Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg um 7,8 Prozent auf 184,0 Millionen Euro. Dass sich das Finanzergebnis im ersten Halbjahr auch fast halbiert hat, liegt vor allem im Rückgang des Beteiligungsergebnisses. Diese Daten gab die EVN vor kurzem bei einer Pressekonferenz zum ersten halben Jahr bekannt. Generell konnte auch festgestellt werden, dass die Stromerzeugung in Österreich gesunken ist. Insgesamt ging sie um 10,3 Prozent auf 2.390 Gwh zurück. Der Deckungsgrad lag somit bei 22 Prozent.

Die EVN will das Ergebnis des Vorjahres halten. Auch wenn die Rezession der gesamten Wirtschaft auch im Bereich des Energieversorgers zugreifen wird, sollen die positiven Ergebnisse aus dem Vorjahr wieder erreicht werden. Die Entwicklungen könnten jedoch von politischen dun regulatorischen Risiken beeinflusst werden. Der Umsatz konnte im ersten Halbjahr vor allem auch durch die höheren Absatzmengen in Südosteuropa erreicht werden. Hier ist der Strom massiv angestiegen im Preis. Die Tochtergesellschaften der EVN haben in den Ausländern auch einen Zuwachs verzeichnen können. Jetzt richten sich die Blicke jedoch erst einmal wieder nach vorn auf das neue Halbjahr und es wird versucht, den bisherigen Standard halten zu können.



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